EU bekräftigt Solidarität mit Griechenland angesichts der Flüchtlingssituation Tagesthema

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Unser Foto (© Pressebüro des Ministerpräsidenten / Dimitris Papamitsos) entstand am Donnerstag (12.3.) während eines offiziellen Besuchs der EU-Kommissarin für Inneres Ylva Johansson in Athen. Unser Foto (© Pressebüro des Ministerpräsidenten / Dimitris Papamitsos) entstand am Donnerstag (12.3.) während eines offiziellen Besuchs der EU-Kommissarin für Inneres Ylva Johansson in Athen.

Die EU zeigt sich solidarisch mit Griechenland, was den Umgang mit der Flüchtlingssituation betrifft. Das wiederholte die EU-Kommissarin für Inneres Ylva Johansson am Donnerstag (12.3.) in Athen.

Die Schwedin traf sich u. a. mit Premierminister Kyriakos Mitsotakis und mit Migrationsminister Notis Mitarakis. Sie sprach von einer „herausfordernden Zeit“ und einer „sorgenbereitenden Situation“ in Griechenland.
Besprochen wurde die freiwillige Repatriierung von bis zu 5.000 Immigranten. Johansson erklärte, dass letztere jeweils 2.000 Euro erhalten würden, um sich in ihrer Heimat wieder integrieren zu können. Diese Maßnahme gelte lediglich für einen Monat. Die Kommissarin räumte ein, dass somit dem Druck auf den Inseln sowie auf die übrigen Bewohner der Flüchtlingscamps entgegengesteuert werden könne.
Johansson bestätigte auch auf die Entscheidung von sieben EU-Mitgliedstaaten etwa 1.600 unbegleitete oder schwer kranke Minderjährige aufzunehmen. Die Kommissarin räumte ein, dass man in der EU auf die Flüchtlingssituation des Jahres 2015 nicht vorbereitet gewesen sei. Premier Mitsotakis stellte fest, dass die derzeitige Lage am Evros-Fluss an der Grenze zur Türkei mittlerweile ein Thema der „Nationalen Sicherheit“ sei. (Griechenland Zeitung / eh)

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