Patriarch Bartholomäus: keine Gottesdienste, nur persönliche Gebete

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäus.

Am Donnerstag (19.3.) sandte der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus eine Fernsehbotschaft in der er dazu aufrief, sich an die Vorschriften der Behörden zu halten.

In Gefahr seien nicht der Glaube, sondern die Gläubigen, fasste das orthodoxe Kirchenoberhaupt zusammen. Er bedankte sich bei allen, die beim Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front stehen: Ärzte, Krankenhauspersonal und Wissenschaftler, die auf der Suche nach einem Heilmittel sind. Patriarch Bartholomäus sprach von einem „unsichtbaren Feind“, der sich gegen die Menschheit richte.
In dieser Woche hatte das Erzbistum Athen angekündigt, dass Gottesdienste und sonstige kirchliche Veranstaltungen vorerst ausgesetzt werden. Dazu zählen auch Hochzeiten und Taufen. Die Gotteshäuser bleiben aber für das persönliche Gebet der Gläubigen weiterhin offen. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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