Griechen sind mit ihrer Regierung angesichts der Corona-Krise zufrieden

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Die Griechen befürworten generell die strengen Maßnahmen, die in Griechenland vorbeugend gegen eine rasante Ausbreitung des Coronavirus eingeführt worden sind.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Opinion Poll. 61,1 % der Befragten ist mit diesen Maßnahmen „sehr zufrieden“, 23,9 % zeigt sich „zufrieden“, 12 % „etwas zufrieden“ und lediglich 2,2 % sind „überhaupt nicht zufrieden“. Fast neun von zehn Griechen (88,1 %) beurteilen die bestehenden Ausgebeinschränkungen als eine notwendige Maßnahme, damit sich das Coronavirus nicht mit rasanter Geschwindigkeit in Griechenland ausbreiten kann.
61,5 % der Befragten erklärte gegenüber den Meinungsforschern, dass sie noch nie zuvor „so viel Angst“ verspürt hätten. Die Mehrheit der Bürger (78,6 %) ist mit der vorläufigen Schließung der Kirchen einverstanden; 69,4 % sind mit der täglichen Information der Bevölkerung über die aktuelle Lage bezüglich der Coronapandemie zufrieden. Fast die Hälfte (48,8 %) sind der Ansicht, dass diese Krise erst nach Mai ein Ende finden werde. Gleichzeitig gehen mehr als vier von zehn Griechen (43,7 %) davon aus, dass das griechische Gesundheitswesen eine größere Anzahl von Coronavirus-Infizierten nicht entsprechend behandeln könne. Was die Beliebtheit der Parteien angeht, so genießt die konservative Regierungspartei Nea Dimokratia (40 %) einen deutlichen Vorsprung vor der Opposition vom Bündnis der Radikalen Linken (20,2 %). Großen Zuspruch (83,9 %) findet das Vorgehen der Regierung an der Landgrenze zur Türkei, wo bis vor kurzem Tausende Immigranten unter türkischer Anleitung versucht hatten, die Grenze zu überrennen. Durchgeführt wurde die Umfrage zwischen dem 23. und dem 26. März unter 1.095 Bürgern landesweit. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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