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Athen und Bern: Zusammenarbeit im Tourismus und bei der Migration

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor dem Migrationsministerium in Athen. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand vor dem Migrationsministerium in Athen.

Griechenland und die Schweiz gehen neue Kooperationen ein. So etwa haben am Montag (22.1.) der hellenische Migrationsminister Dimitris Kairidis und der schweizerische Botschafter in Athen Stefan Estermann ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, das mit 2,4 Millionen Franken finanziert wird.

Diese Finanzmittel sollen für unbegleitete minderjährige Asylsuchende eingesetzt werden, die in den geschlossenen Flüchtlingslagern auf den Inseln Samos, Chios, Leros und Kos untergebracht sind. Der Minister bedankte sich bei seinem Gesprächspartner für die Unterstützung der Schweiz bei der „Handhabung der Migrationsfrage“. Der Vertrag tritt ab dem 1. Februar in Kraft und hat eine Laufzeit von einem Jahr. Besprochen wurden weitere Maßnahmen für den Schutz unbegleiteter Minderjähriger. Aus der schweizerischen Botschaft war die Rede von einem „weiteren Meilenstein des griechisch-schweizerischen Kooperationsprogramms“.
Bereits am Freitag hatte sich Botschafter Estermann mit Tourismusministerin Olga Kefalogianni getroffen. Auf dem Gesprächstisch lag etwa die Einrichtung eines effizienten Schienennetzes im Tourismusbereich, wobei die Schweiz über entsprechendes Knowhow verfügt. Dort kommt ein Schienennetz in hohen Gebirgszügen vor allem dem Tourismus, aber auch dem allgemeinen Transport und Güterverkehr zu Gute. Aus dem griechischen Tourismusministerium wurde hinzugefügt, dass insgesamt ein tragfähiger Tourismus etwa auf der Peloponnes sowie die Ausbildung im Tourismussektor besprochen worden seien. (Griechenland Zeitung / eh)

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