Griechenland unterstreicht Solidarität mit Zypern

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Der griechische Ministerpräsident Loukas Papadimos hält sich seit Donnerstag zu einem zweitägigen offiziellen Besuch auf Zypern auf. Während eines Treffens mit dem Präsidenten der Republik Zypern, Dimitris Christofias, stellte Papadimos fest, eine Lösung der Zypernfrage garantiere ein Ende in einer „internationalen Anomalie“. Damit werde ein „negativer Faktor für die internationale Sicherheit“ beseitigt. Zypern habe weiterhin das Potenzial, Wohlstand für sein gesamtes Volk zu garantieren. Türkische Zyprioten aus dem Norden des geteilten Inselstaates würden, so Papadimos, durch eine Wiedervereinigung der Insel Vorteile als Mitglieder der Europäischen Union sowie durch die vor Südzypern langernden Ölvorkommen genießen.
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Außerdem stellte er fest, dass sich Athen wie auch Zypern weiterhin für einen EU-Beitritt der Türkei einsetzen. Voraussetzung dafür sei aber nach wie vor „die Beachtung aller Verbindlichkeiten der EU“ durch die Türkei. Eine dieser Forderungen sei auch die Lösung der Zypernfrage. Papadimos brachte zudem seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Zypern seine Amtszeit in der EU-Präsidentschaft von Juli bis Dezember erfolgreich meistern werde. Im Anschluss bedankte sich der Gast aus Athen für die Solidarität des zyprischen Volkes gegenüber jenen sozialen Gruppen, die in Griechenland „am meisten von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sind“. Christofias bedankte sich seinerseits für die Hilfe und Unterstützung Griechenlands in allen Bereichen. Letztendlich betonte er: „Die Solidarität ist beidseitig“. (Griechenland Zeitung / eh)

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