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Griechenland intensiviert seine Luftverteidigung und unterstützt Zypern Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt die Fregatte „Kimon“, die nach Zypern entstand wurde. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt die Fregatte „Kimon“, die nach Zypern entstand wurde.

Griechenland und Zypern ziehen angesichts der Lage im Nahen Osten an einem Strang. Athen hat bereits vier Kampfjets und zwei Fregatten zur Luftverteidigung nach Zypern entsandt. Die beiden Länder betonen, dass sie sich nicht in einen Krieg verwickeln lassen werden.

Athen verlegte am Dienstag (3.3.) eine Batterie Flugabwehrraketen vom Typ „Patriot“ auf die Dodekanes-Insel Karpathos, die zwischen Kreta und Rhodos liegt. Ziel ist es, die Luftverteidigung in der Region angesichts der Unruhen im Nahen Osten zu verstärken. Gleichzeitig wird betont, dass keine unmittelbare Bedrohung für Griechenland bestünde. Dennoch werde die Verstärkung der Luftverteidigung in der Region angesichts der Unruhen im Nahen Osten für notwendig erachtet.
Zudem sollen am Mittwoch die beiden griechischen Fregatten „Kimon“ und „Psara“ in Limassol einlaufen. Vier Kampfjets der Luftwaffe Griechenlands vom Typ F-16 sind bereits auf Zypern gelandet. Mit dieser militärischen Unterstützung aus Hellas soll die Überwachung des zyprischen Luftraums optimiert werden.
Unterdessen tritt am Mittwoch der Außenpolitische Rat in Athen zusammen. In diesem Rahmen sollen die Vorsitzenden der Oppositionsparteien von Außenminister Jorgos Gerapetritis ausführlich über die Lage in Griechenland sowie über die besonderen Maßnahmen zum Schutz der in den Ländern des Nahen Ostens lebenden griechischen Staatsbürger informiert werden. Bereits am Dienstag hatte Premierminister Kyriakos Mitsotakis den Oppositionsführer Nikos Androulakis von der sozialistischen PASOK persönlich über die entstandene Lage informiert.
Zuvor hatte der parlamentarische Vertreter der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia, Dimitris Kairidis, adressiert an die Opposition, deutlich gemacht: „Weder Griechenland noch die Republik Zypern sind in den Krieg verwickelt, sie wollen sich nicht verwickeln lassen und beteiligen sich nicht daran. Sollten sie jedoch angegriffen werden, werden sie sich mit allen Mitteln verteidigen. Griechenland wird den zyprischen Hellenismus mit allen verfügbaren Mitteln unterstützen. Die Botschaft lautet: Wir stehen hier alle zusammen.“ (Griechenland Zeitung / eh)

 

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