Die Beamten der europäischen Grenzschutzagentur Frontex weigern sich, an der Registrierung der Flüchtlinge auf der griechischen Grenzinsel Chios teilzunehmen. Der Grund ist der Verdacht auf eine Asbestbelastung des Gebäudes, das ein Privatmann vorübergehend zu diesem Zweck bereitgestellt hat, meldete die Athener Nachrichtenagentur ANA-MPA.

Freigegeben in Chronik

Die Lage an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (Uno-Kurzbezeichnung: FYROM) bei Idomeni ist nach wie vor angespannt. Am Montag haben sich dort noch rund 2.000 Immigranten aufgehalten. Darunter seien jedoch nur wenige Familien. Sie führten Proteste unter dem Motto „Open border“ durch.

Freigegeben in Politik

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat das Ergebnis eines Krisen-Spitzentreffens zum Thema Flüchtlingswelle, das in der Nacht vom Sonntag auf Montag in Brüssel stattgefunden hat, positiv bewertet. Beschlossen wurde, dass Griechenland für die Unterbringung von 50.000 Flüchtlingen sorgen muss.

Freigegeben in Politik
Griechenland / Athen. Das „Ghetto“, das sich im Zentrum Athens gebildet habe, müsse beseitigt werden, um die Rechte der Bürger einer offenen Stadt zu schützen. Das unterstrich der Minister zum Schutz des Bürgers, Michalis Chryssochoidis, in einem Interview mit den Sonntagszeitungen „Veto“ und „Typos tis Kyriakis“.Bezüglich der illegalen Einwanderung äußerte Chryssochoidis, dass Athen eine stärkere Zusammenarbeit sowohl mit der EU Grenzschutz-Agentur FRONTEX als auch mit der Türkei anstrebe. Außerdem kündigte der Minister an, die Polizei-Abteilung gegen organisiertes Verbrechen auszubauen.
Freigegeben in Politik
Griechenland / Athen. Das griechische Außenministerium reagierte gestern auf das Schreiben des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Vorangegangen war Anfang der Woche ein Brief Erdogans an den griechischen Premierminister Jorgos Papandreou als Reaktion auf dessen Besuch in Istanbul vor einigen Tagen. Der Sprecher des griechischen Außenministeriums Grigoris Delavekouras stellte fest, dass die Entscheidung Papandreous, Istanbul zu besuchen, einen „Richtungswechsel“ der griechischen Regierung darstellt. Griechenland wolle der Türkei beim EU-Beitritt behilflich sein, wenn die Türken eine Bereitschaft zu einer Verbesserung der bilateralen Beziehung an den Tag lege, um die regionale Stabilität zu gewährleisten.
Freigegeben in Politik