Rund eine Woche nach den verheerenden Bränden im Flüchtlingslager Moria hat die Bundesregierung beschlossen, insgesamt 2.750 Asylsuchende von den griechischen Inseln aufzunehmen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag (15.9.) mit. Darüber hinaus setze sich Deutschland für eine weitergehende europäische Lösung in der Krise ein.

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Deutschland und die deutsche Bevölkerung stehen solidarisch hinter Griechenland, was die Situation nach dem Brand im Flüchtlingskamp Moria auf der Insel Lesbos betrifft. Diese Botschaft übermittelte der deutsche Staatspräsident Frank-Walter Steinmeier während eines Telefongesprächs mit seiner griechischen Amtskollegin Katerina Sakellaropoulou.

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Das Flüchtlingslager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos wurde am Mittwoch (9.9.) fast komplett zerstört. Nachdem es bereits in der Nacht zuvor an mehreren Stellen heftig gebrannt hatte, brachen am Abend gegen 19 Uhr weitere Feuer im südlichen und östlichen Teil des Lagers aus, die bis dahin noch unversehrt waren. Es kam u. a. zu mehreren Explosionen, die durch Gaskartuschen verursacht wurden.

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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (9.9.) brannte das überfüllte Flüchtlingslager Moria auf Lesbos aus. Tausende Menschen verloren ihr Obdach. Die EU bietet Hilfe an; die Opposition spricht von einer „höllischen Situation“ in Moria.

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Im Flüchtlingslager von Moria auf der Insel Lesbos ereignete sich in dieser Nacht eine Tragödie; durch einen Brand wurde dieses ersten Erkenntnissen zufolge vollkommen zerstört. Diese Einschätzung vertrat am Mittwoch (9.9.) der Generalsekretär des Migrationsministeriums Manos Logothetis.

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