Ein griechisches Berufungsgericht hat am Montag hochrangige frühere Mitarbeiter von Siemens Hellas, aber auch des deutschen Mutterkonzerns zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, darunter ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende in Griechenland Michalis Christoforakos.

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Er entschuldigte sich beim griechischen Volk, jedoch nicht bei seiner Partei. Der einstige starke Mann der sozialistischen PASOK Theodoros Tsoukatos hat am Mittwoch seine Aussage vor Gericht zu Protokoll gegeben. Vorgeworfen wird ihm, im Jahr 1999 Schmiergelder in Höhe von einer Million D-Mark (ca. 420.000 Euro) vom deutschen Unternehmen Siemens erhalten zu haben.

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Bis Ende 2018 wird die ehemalige Fabrik von „Pitsos“ im Athener Stadtteil Renti ihre Tätigkeit in Griechenland einstellen. Die Produktion soll in die Türkei verlegt werden. In Renti wurden überwiegend Küchenherde und Kühlschränke hergestellt. Pitsos ist ein Tochterunternehmer der BSH (Bosch Siemens Hausgeräte GmbH). Filialen gibt es in Thessaloniki, Patras und Heraklion auf Kreta.

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Freitag, 24. Februar 2017 16:40

Vertagung des Prozesses gegen Siemens TT

Der Prozess zur Aufklärung eines Korruptions- und Schmiergeldskandals bezüglich des Vertrages zwischen dem deutschen Unternehmen Siemens und der griechischen Telekommunikationsgesellschaft OTE wurde auf dem 6. März verschoben. Es geht dabei um gesetzwidrige Taten, die sich bereits vor 20 Jahren ereigneten bzw. um die Bestrafung der Verantwortlichen.

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Drei hochrangige Staatsanwälte des griechischen Höchstgerichtes, Areopag, könnten demnächst mit Disziplinarmaßnahen konfrontiert werden. Einen entsprechenden Antrag hat ihre Kollegin Xeni Dimitriou gestellt.

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