Ein griechisches Berufungsgericht hat am Montag hochrangige frühere Mitarbeiter von Siemens Hellas, aber auch des deutschen Mutterkonzerns zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, darunter ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende in Griechenland Michalis Christoforakos.

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Der Vorsitzende der ultra-rechten LAOS (Orthodoxe Volkssammlung) Jorgos Karatzaferis soll sich schon bald vor der griechischen Justiz wegen der Annahme von Schmiergeldern und anderer Unregelmäßigkeiten verantworten. Das hat am Mittwoch ein parlamentarischer Kontrollausschuss für Fragen der Vermögenserklärungen entschieden.

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Tierschänder und Tierquäler werden langsam aber sicher auch in Griechenland immer stärker zur Verantwortung gezogen. In dieser Woche hat die Justiz eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro gegen einen Bürger aus Thessaloniki verhängt, der seinen Hund misshandelt hatte. Wie es heißt, soll der Mann das Tier angeleint und anschließend geschlagen haben. Nach der Tat hätte er keinerlei Reue gezeigt.

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Montag, 29. April 2013 17:43

Schwere Haftstrafen im Zoniana-Prozess P

Insgesamt 16 Personen aus dem kretischen Bergdorf Zoniana müssen nach dem jüngsten Urteil des Berufungsgerichts Piräus hinter Gitter. Das Gericht verschärfte damit erheblich die Bewährungsstrafen, die in erster Instanz gegen zwölf der Angeklagten ausgesprochen worden waren. Sie müssen nun ihre Strafen absitzen. Das Strafmaß bewegte sich zwischen 16 und 25 Jahren für die vier Hauptschuldigen und fünfeinhalb bis sechs Jahren für die zwölf anderen. Ein Angeklagter kam mit einer Bewährungsstrafe davon.
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Zwei Mal lebenslang und zusätzlich 25 Jahre Haft erhielten am Mittwoch drei Männer wegen der Ermordung von zwei Polizisten in der Westathener Randgemeinde Rentis im März 2011. Ein vierter Täter ist flüchtig und soll nach seiner Festnahme in einem eigenen Verfahren vor Gericht kommen. Zwei der Verurteilten wurden als unmittelbare Täter für den Tod der beiden Polizisten sowie für die versuchte Ermordung von sechs weiteren Beamten verantwortlich gemacht. Der dritte wurde als Mittäter verurteilt. Elf weitere Angeklagte erhielten Haftstrafen von zwei bis neun Jahren wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung, Waffenbesitzes und anderen Delikten.
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