Ein selbstgebastelter Sprengsatz mit Gaskartuschen ist in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 2 Uhr im Athener Stadtteil Kallithea detoniert. Gelegt worden ist er in der Praxitelous Straße vor dem Gebäude des privaten Fernsehsenders ART. Dieser gehört dem Politiker, Medienbesitzer und Journalisten Jorgos Karatzaferis. Er ist Vorsitzender der 2016 gegründeten Partei „Ethniki Enotita“ – zu Deutsch: Nationale Einheit. Politisch will sich diese dem rechten „patriotischen“ Spektrum zuordnen.

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Der frühere Regierungssprecher Evangelos Antonaros, bisher Mitglied der konservativen Nea Dimokratia (ND), wurde am Samstag aus der Partei ausgeschlossen. Die Initiative dafür soll der Vorsitzende der ND Kyriakos Mitsotakis ergriffen haben. Zuvor hatte Antonaros den ND-Vize Adonis Georgiadis als „rechtsradikal“ bezeichnet.

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In der politischen Landschaft Griechenlands scheint sich wieder einmal etwas zu tun: Zwei ehemalige Mitglieder der größten Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) wollen eine neue Partei gründen. Der Euroskeptiker Jorgos Karatzaferis will damit den politischen Raum zwischen der ND und der faschistischen Chryssi Avgi (CA) ausfüllen. Er beschrieb die geplante Partei als eine „SYRIZA der Rechten“. Als Mitbegründer in spe agiert der einstige Generalsekretär der früheren Regierung der Nea Dimokratia, Takis Baltakos,. Er galt damals als rechte Hand des Premierministers Antonis Samaras (ebenfalls ND). Wegen vermuteter Nähe zur CA musste er seinen Posten räumen. Baltakos erklärte, dass die neue Partei vermutlich 10 Prozent der Wähler auf sich konzentrieren könne. Die Gründung soll noch vor dem ND-Kongress Ende April erfolgen.

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Eine 12-monatige Haftstrafe, die auf Bewährung ausgesetzt wurde, erhielt am Montag der Vorsitzende der Partei „Orthodoxe Volkssammlung“ (LAOS) Jorgos Karatzaferis. Er hatte es versäumt in seinen Vermögenserklärungen für die Jahre 2010 bis 2012 eine Summe von 6,6 Millionen Dollar zu deklarieren. Eingezahlt worden war das Geld auf ein Konto eines ihm gehörenden Off-Shore-Unternehmens.

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Am Mittwoch hat das Landeshöchstgericht, der Areopag, 18 Parteien und vier Wahlbündnissen die Genehmigung erteilt, für den Urnengang am 25. Januar zu kandidieren.

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