Am heutigen Dienstag sind 102 Jahre vergangen, seit Kreta offiziell mit Griechenland vereinigt worden ist. Aus diesem Anlass ist Parlamentspräsident Nikos Voutsis am Montag nach Chania gereist. Dort hat er auch das Haus des früheren griechischen Premierministers Eleftherios Venizelos besucht.

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Die Verhandlungen zwischen den Inspektoren der Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds werden am Dienstag und Mittwoch dieser Woche in Paris fortgesetzt. Seitens Griechenlands leitete Finanzminister Gikas Chardovelis (Foto: l.) die Gespräche.

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Das erste U-Boot der Klasse P-214, das vollständig in einer griechischen Werft gebaut wurde, lief am Montag vom Stapel. Seine Taufe erhielt das Boot namens „Pipinos“ von Verteidigungsminister Dimitris Avramopoulos. Anwesend waren Ministerpräsident Samaras, der stellvertretende Premier Evangelos Venizelos, die gesamte griechische Militärführung, sowie zahlreiche Minister und Botschafter, darunter aus Deutschland. Samaras sprach von einer „Botschaft der Stärke und der Entwicklung“. Der Bau von insgesamt vier U-Booten des deutschen Typs 214 war bereits vor 14 bzw. vor 12 Jahren vereinbart worden, der Auftragswert belief sich auf rund 2,8 Mrd. Euro.

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Seit dieser Woche ist die Troika wieder in Athen. Es stehen zahleiche Treffen mit Ministern auf dem Programm. Ziel ist es u. a., über weitere Reformen und Sparmaßnahmen zu verhandeln. Unterdessen sucht die Zweiparteienregierung unter Samaras einen gemeinsamen Nenner, um den inneren Zusammenhalt zu gewährleisten.
Die griechische Regierung ist derzeit intensiv bemüht, eine Botschaft des politischen Zusammenhalts der beiden Regierungspartner zu vermitteln. Mit Blick auf die schlechten Umfragewerte stehen dabei die Möglichkeiten, den Bürgern Steuererleichterungen zu gewähren, im Mittelpunkt. Abgestimmt werden müssen derartige Pläne allerdings mit den Prüfern der Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds, die sich seit Anfang der Woche wieder in Athen aufhalten. Ganz oben auf der Gesprächsliste stehen Veränderungen im Versicherungssystem sowie bei den Arbeitsbeziehungen.

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Ministerpräsident Samaras wird am kommenden Montag im Parlament ein Vertrauensvotum verlangen. Damit will er sich politische Stabilität bis zur Wahl eines neuen Staatspräsidenten im Februar verschaffen. Unterdessen laufen die Verhandlungen mit der Troika auf Hochtouren.
Vor den Hintergrund, dass die Linke Opposition SYRIZA immer heftiger für die Durchführung von vorverlegten Parlamentswahlen plädiert, beschloss Griechenlands Zweiparteienregierung am Montag, im Parlament die Vertrauensfrage zu stellen. Damit soll die politische Stabilität zumindest bis Februar des kommenden Jahres gewährleistet werden.

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