Die Europawahlen bescherten Ministerpräsident Tsipras und seinem Bündnis der Radikalen Linken (SYRIZA) eine herbe Niederlage. Er kam bei den Europawahlen am Sonntag mit einem Rückstand von fast zehn Prozentpunkten hinter der konservativen Nea Dimokratia durchs Ziel. Als Konsequenz kündigte er Neuwahlen an.

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In der griechischen Presse wurde das Wahlergebnis bis auf Ausnahmen verhalten bis eindeutig positiv kommentiert. Die eher konservativen Blätter kamen mit folgenden Titeln heraus: Kathimerini: „Wahlergebnis ist Aufatmen für das Land“; Adesmeftos Typos: „Stunde der Verantwortung – Regierung Samaras, Venizelos, Kouvelis“; Eleftheros Typos: „Wahlergebnis der Hoffnung – Letzte Chance für Griechenland“; Vradini: „Großer Sieg und Auftrag für Samaras zur Bildung einer Regierung der Rettung“.Tageszeitungen, die eher der PASOK nahe stehen, reagierten folgendermaßen:  Ta Nea: „Regierung sofort! Stunde der Verantwortung für Parteien und Parteivorsitzende“; Ethnos: „Volksauftrag zur Bildung einer Regierung“.  Das Hauptmedium der Radikalen Linken SYRIZA, Avgi, erschien am Montag mit dem Titel: „Epochenwechsel mit der Linken“.
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