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Griechenland Zeitung - Nachrichten / Politik

Gefahr der Spaltung in der orthodoxen Kirche?

  • Politik

Zu einem Treffen zwischen dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel Bartholomäos und dem Athener Erzbischof Christòdoulos soll es Anfang Oktober auf dem Heiligen Berg Athos kommen. Ziel des Treffens ist eine Verbesserung der in letzter Zeit schwer angeschlagenen Beziehungen zwischen den beiden orthodoxen Kirchenführern. Offen zu Tage getreten war der seit langem schwelende Konflikt, nachdem sich Athens Erzbischof geweigert hatte, dem Patriarchen die Liste der Kandidaten für das Amt des Bischofs von Thessaloniki vorzulegen. Presseberichten zufolge dürften sich im Schatten dieses Streits weitere Konflikte mit den orthodoxen Kirchen in Skopje, Jerusalem und Sofia angebahnt haben. Insider orakelten bereits, dies könnte der Beginn einer Spaltung innerhalb der Orthodoxie sein. Weiterlesen ...

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Olympia-Kosten bereiten Regierung Kopfzerbrechen

  • Politik

Kopfzerbrechen bereiten der Regierung die Kosten für Projekte im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Ministerkommission unter Vorsitz von Premier Kóstas Simítis in diesen Tagen. Insgesamt will man das Olympia-Budget unter 4 Mrd. Euro halten; Informationen sprechen jedoch davon, dass das Großereignis den Staat voraussichtlich 5 Mrd. Euro kosten wird. Weiterlesen ...

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Widerstand gegen den geplanten Bau einer Moschee in Attika

  • Politik

Widerstand gegen den geplanten Bau einer Moschee im attischen Paianía meldete die griechisch-orthodoxe Kirche an. In einem Schreiben an Außenminister Geórgios Papandréou erklärte Athens Erzbischof Christódoulos, es sei zwar wünschenswert, dass die muslimischen Bewohner Attikas einen Raum für die Ausübung ihrer Religion erhielten. Man sei aber überrascht, dass dafür ein öffentliches Gelände zur Verfügung gestellt werden solle, und dass man parallel dazu sogar noch ein "Zentrum für Islamische Studien" einrichten wolle. Mit scharfen Protesten wollen sich auch die Bürger von Paianía gegen das islamische Gotteshaus wehren. Bürgermeister Papantoníou erklärte, dass er wohl kaum dazu in der Lage sei, seine aufgebrachten Bürger zurückzuhalten. Weiterlesen ...

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IOC-Koordinator „provoziert“ Griechenland

  • Politik

Den Unmut Griechenlands riefen Äußerungen des IOC-Sonderkoordinators für die Olympischen Spiele in Athen, Denis Oswald, hervor. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schnitt der hohe Funktionär auch politische Fragen an. Er meinte etwa, dass die Spiele in Griechenland eine hohe Bedeutung gewonnen hätten und Teil des Wahlkampfes geworden seien - eine Tatsache, die die Arbeit des IOC erschwere. Nebenbei "fixierte" er den Wahltermin für Ende April 2004. Oswald schloss auch einen Regierungswechsel nicht aus, da die konservative Opposition Nea Demokratia in Umfragen mit 10 Prozentpunkten vor der regierenden sozialistischen PASOK liege. Weiterlesen ...

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Griechischer Abgeordneter fordert Wahl einer Päpstin

  • Politik

„Einseitig, heuchlerisch und unehrlich.“ Mit diesem Worten charakterisiert der Abgeordnete der Linksallianz im Europäischen Parlament, Alékos Alavános, seine Kollegen in Straßburg. Der Grieche bezieht sich dabei auf einen jüngsten Bericht zu den Menschenrechten, in dem erneut die Aufhebung des Zutrittsverbotes für Frauen zum Heiligen Berg Athos („Avaton“)auf der nordgriechischen Halbinsel Halkidikí gefordert wird. Seit mehr als 1.000 Jahren ist das Betreten der Mönchsrepublik durch Frauen verboten. Weiterlesen ...

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"Alle Jahre wieder" - Tourismusvertreter klagen über die Saison

  • Politik

Fast alle Tourismusregionen in Griechenland jammern über die jeweils laufende Saison. Zu Beginn der Ferienzeit sieht alles immer düster aus, und man spricht von Einbußen von 10 %, 20 % oder gar 30 %. Gegen Ende des Jahres bietet sich dann meist ein weit weniger dramatisches Bild. Zu den Regionen, die 2003 ebenfalls murren, gehört Kreta. Die dortigen Fremdenverkehrsvertreter bemängeln Einbrüche vor allem in den großen Märkten, und dazu gehört Deutschland. Weiterlesen ...

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Olympische Spiele bringen Schub für Griechenland

  • Politik

Die Olympischen Spiele wirken sich auf das gesamte griechische Wirtschaftsleben positiv aus. Zu diesem Ergebnis kam erneut eine Studie, die jüngst bei einer Journalistentagung auf der Insel Samothráki präsentier wurde. Gleichzeitig verlieh man der Hoffnung Ausdruck, dass der Olympia-Effekt auch über den August 2004 – dem Zeitpunkt der Spiele - hinaus anhalten werde. Das Wirtschaftswachstum in Griechenland liegt mit 3,8 % weit über dem EU-Durchschnitt. Zirka ein halbes Prozent sollen die Olympischen Spiele dazu beitragen; dieser Wert wird sich 2004 weiter erhöhen und über 1 % betragen. Weiterlesen ...

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Unbegründeter US-Seitenhieb gegen Griechenland

  • Politik

Eine etwas dubioser Bericht der "New York Times" rief heftige Reaktionen bei der griechischen Regierung hervor. In den "Times" wird behauptet, dass in Griechenland angeblich die Terrororganisation Al Kaida tätig sei. Ein Regierungssprecher sagte zu diesen Äußerungen, dass sie völlig aus der Luft gegriffen und unbegründet seien. Niemals sei bisher ein Indiz angeführt worden, "das Aktionen dieser Terrororganisation mit unserem Land in Verbindung bringt." Die US-Zeitung behandelt in ihrem Bericht die Sicherheit an Flughäfen. Weiterlesen ...

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Neue Wende im Terroristenprozess? - „Bürgerkrieg“ im Gerichtssaal

  • Politik

Eine neue Wendung scheint der seit Anfang März in Athen laufende Prozess gegen die Mitglieder der Terrorgruppe „17. November“ zu nehmen. Nachdem gegen Aléxandros Giotópoulos, einer der mutmaßlichen Anführer der Gruppe, bisher nur relativ wenig belastendes Material vorlag, packte der Mitangeklagte Pátroklos Tseléntis nun aus: „Giotópoulos ist ein wichtiges Mitglied der Gruppe gewesen und war an wichtigen Entscheidungen beteiligt“. Außerdem sei er über alle Aktionen im Bilde gewesen und habe „über alles Bescheid gewusst“. Auch der mitangeklagte Sotíris Kondýlis wandte sich gegen Giotópoulos: Im Gefängnis in Korydallós, wo die Angeklagten seit letztem Sommer einsitzen, und wo auch der Prozess stattfindet, habe es geheime Absprachen unter den Terroristen gegeben. Weiterlesen ...

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Athen bekommt vor der Olympiade einen Kredit in Höhe von 180 Mio. Euro

  • Politik

Einen Kredit in Höhe von 180 Mio. Euro bekommt die Stadt Athen für die Vorbereitung der Olympiade 2004. Kreditgeber sind zwei Banken, die Zinsen belaufen sich auf 2,5 %. Ausgegeben werden soll das Geld für Grünanlagen, für die Verschönerung der einzelnen Stadtteile und für Programme zur Betreuung der herrenlosen Tiere in der Hauptstadt. Zudem hat Athens Bürgermeisterin Dora Bakojanni auch soziale Projekte ins Auge gefaßt, z. Weiterlesen ...

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Premier Simítis auf Konfrontationskurs mit Parteigranden

  • Politik

Nach dem Ende der griechischen EU-Präsidentschaft stürzte sich Premierminister Kóstas Simítis ohne Verschnaufpause in die innenpolitische Arena. Das bekamen bereits am Mittwoch die Genossen in der sozialistischen PASOK-Partei zu spüren. Die Stimmungslage in der Regierungspartei ist nicht die beste. In den Umfragen liegt sie etwa 8 Prozent hinter der oppositionellen Néa Demokratía; dazu kamen Rücktritte von PASOK-Funktionären, denen man nicht ganz koschere „Börsenspiele“ zum Vorwurf machte. Simítis setzte nun durch, dass Regierungs- und hohe Parteiämter (konkret im Exekutivbüro der PASOK) nicht vereinbar seien. Weiterlesen ...

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Kirche verurteilt „Bordell-Regelungen“

  • Politik

Zu einem scharfen Schlagabtausch zwischen der Stadt Athen und dem orthodoxen Athener Erzbistum kam es in dieser Woche. Die Gemüter erhitzten sich wegen Beschlüssen der Stadt, die den Betrieb von Freudenhäusern regeln sollen. Die Kirche sprach daraufhin von einer „Abwertung und Erniedrigung des menschlichen Individuums", von Entscheidungen, die die erste Gemeinde des Landes nicht ehren würden und die mit der Kultur, „die wir vor allem während der Olympischen Spiele vermitteln wollen", unvereinbar sei. Den Politkern unterstellt die Kirche, dass die jüngsten Beschlüsse Kreise der Prostitution zufrieden stellen würden und man der Prostitution angesichts der Olympischen Spiele „offiziellen Charakter" verleihen wolle. Die Stadt Athen warf der Kirche ihrerseits fehlende Information vor und sprach von einer ungerechtfertigten Reaktion. Weiterlesen ...

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