Neue Wende im Terroristenprozess? - „Bürgerkrieg“ im Gerichtssaal
Eine neue Wendung scheint der seit Anfang März in Athen laufende Prozess gegen die Mitglieder der Terrorgruppe „17. November“ zu nehmen. Nachdem gegen Aléxandros Giotópoulos, einer der mutmaßlichen Anführer der Gruppe, bisher nur relativ wenig belastendes Material vorlag, packte der Mitangeklagte Pátroklos Tseléntis nun aus: „Giotópoulos ist ein wichtiges Mitglied der Gruppe gewesen und war an wichtigen Entscheidungen beteiligt“. Außerdem sei er über alle Aktionen im Bilde gewesen und habe „über alles Bescheid gewusst“. Auch der mitangeklagte Sotíris Kondýlis wandte sich gegen Giotópoulos: Im Gefängnis in Korydallós, wo die Angeklagten seit letztem Sommer einsitzen, und wo auch der Prozess stattfindet, habe es geheime Absprachen unter den Terroristen gegeben. Weiterlesen ...