Griechisches Pokalfinale endgültig verschoben

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt die Mannschaft von Olympiakos bei der Meisterfeier. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt die Mannschaft von Olympiakos bei der Meisterfeier.

Das griechische Fußball-Pokalfinale ist auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden. Der Griechische Fußballbund EPO sah sich auch aus Sorge vor organisierter Fan-Gewalt zu dieser Vorsichtsmaßnahme gezwungen. Polizeikräfte hatten am gestrigen Montag (20.7) 18 Benzinbomben sowie ein Dutzend Schlagstöcke entdeckt, die in einem Park unweit des Georgios-Kamaras-Stadions im Athener Vorort Rizoupoli versteckt waren.

AEK Athen und Olympiakos Piräus hätten an diesem Sonntag (26.7) aufeinandertreffen sollen, um den Sieger im nationalen Pokalwettbewerb auszuspielen. Von Anfang an bestanden zwischen den beiden Teams Differenzen über den Austragungsort. Griechischen Medienberichten zufolge soll das Finale nun Ende August über die Bühne gehen.

Am vergangenen Sonntag waren die griechischen Fußballfans wegen einer anderen „Regelmissachtung“ ins negative Rampenlicht gerückt: Tausende Anhänger von Olympiakos Piräus hatten am Wochenende ohne Rücksicht auf die geltenden Abstandsregeln in Zusammenhang mit den Anti-Corona-Maßnahmen ausgiebig den 45. Meistertitel ihres Vereins gefeiert. (Griechenland Zeitung / em)

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