Kreta und Mecklenburg-Vorpommern kooperieren im Alternativtourismus Tagesthema

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Archivfotos (© Eurokinissi) Archivfotos (© Eurokinissi)

Die Vorbereitungen der griechischen Tourismusunternehmen auf die bevorstehende Sommersaison laufen auf Hochtouren. Vor allem soll für Touristen aus Deutschland geworben werden. Ein erstes Anzeichen dafür, wie die Saison verlaufen könnte, wird es bei der ITB geben, die vom 6. bis 10. März in der deutschen Hauptstadt stattfindet. Es handelt sich um eine der weltweit führenden Reisemessen.

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Griechenlands Tourismusministerin Elena Kountoura

Die griechische Tourismusministerin Elena Kountoura wirbt vor allem dafür, dass Hellas nicht mehr nur für Strandurlauber attraktiv ist, sondern als 365-Tage-Destination größere Beliebtheit gewinnt. Vor allem der Alternativtourismus ist derzeit stark im Kommen. Um diesen Trend zu unterstützen, soll am Donnerstag (7.3.) in Anwesenheit von Kountoura und dem Beauftragten der Deutsch-Griechischen Versammlung, Staatssekretär Norbert Barthle, ein Memorandum der Zusammenarbeit zwischen Kreta und Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet werden. 

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Urlaub mit Pferden an einem griechischen Strand

Ebenfalls stärker entwickeln möchte Hellas den Gesundheits-, Thermal- und Abenteuertourismus. Dieser internationale Trend wiederspiegelt sich auch bei der ITB auch mit eigens dafür eingerichteten Pavillons. 

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Mit den Fahrrädern vor der archäologischen Stätte von Mykene auf der Peloponnes.

Fakt ist, dass Griechenland große Konkurrenz im Mittelmeer hat: Vor allem die Türkei und Ägypten versuchen mit ihren Destinationen zu punkten. 2018 haben 30,1 Millionen Menschen ihren Urlaub in Griechenland verbracht; darunter waren allein 4,4 Millionen aus Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr handelt es sich um ein Plus von 10,8 % bzw. 18,2 %. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend im laufenden Jahr fortsetzen wird. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

 

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