Die Inseln im Osten der Ägäis weigern sich, die Lasten der Flüchtlingskrise weiterhin allein zu tragen. Sie rufen die Gemeinden auf dem Festland dazu auf, Solidarität zu üben. Von der Regierung fordern sie, einen Plan für neue geschlossene Aufnahmelager auf den Inseln zu annullieren.

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Ein tragisches Unglück ereignete sich am frühen Mittwochmorgen vor der Insel Kos. Ein Schiff der Küstenwache kollidierte auf einer Patrouille mit einem Schlauchboot, auf dem sich nach Angaben der staatlichen Presseagentur ANA-MPA 34 Personen befanden. Dabei kam ein dreijähriger Junge aus Syrien zu Tode. Eine weitere Person wird vermisst. Zurzeit sind Schiffe und ein Hubschrauber im Einsatz, um die vermisste Person zu orten. Sechs der Passagiere, die offenbar aus der Türkei kamen, wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus auf Kos gebracht.

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Am Montag hat der britische Reiseveranstalter Thomas Cook den Betrieb eingestellt. In Griechenland stecken 50.000 Urlauber fest. Vor allem Kreta ist von der Situation betroffen: 70 % der Tourismusunternehmen der Insel haben einen Vertrag mit Thomas Cook. Der Verband der griechischen Touristikunternehmen rief zur Solidarität mit den festsitzenden Urlaubern auf.

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Mittwoch, 22. Mai 2019 17:11

TUI expandiert in Griechenland

Der Touristikkonzern TUI expandiert in Griechenland weiter – diesmal auf Kos.

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Wind aus Südwest bringt einen Mix aus Regen und Wolken. Teilweise kann es zu Gewittern kommen. Höchsttemperaturen: um die 15° C.

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