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Drei Jahre nach Tempi: Proteste und Forderungen nach Gerechtigkeit
Am Wochenende wurden in mehr als 70 Städten Griechenland Demonstrationen in Erinnerung an die Eisenbahntragödie von Tempi durchgeführt, bei der vor drei Jahren 57 Menschen ums Leben kamen. Im März beginnt in Larissa ein Prozess gegen 36 Personen. Eine mögliche Verantwortung von zwei Politikern untersucht der Areopag, das Höchstgericht.
Protest vor Parlamentsgebäude: „Das 58. Todesopfer ist die Demokratie“
Am Sonntagabend (19.10.) ist es zu einer Demonstration vor dem Parlamentsgebäude in Athen gekommen. Familienmitglieder der Opfer des Tempi-Zugunglücks, Überlebende aber auch Sympathisanten haben sich dort zu einem Protest versammelt und mit roter Farbe erneut die Namen der 57 Todesopfer auf den Boden geschrieben.
Drei Jahre nach der Tragödie: Prozessauftakt im Fall Tempi TT
Der Beginn des Prozesses zur Aufklärung des tragischen Zugunglücks bei Tempi steht endlich fest: Der Auftakt erfolgt am 23. März 2026. Bei diesem Unfall, dem schwersten in der Geschichte der griechischen Eisenbahn, der sich am 28. Januar 2023 ereignete, kamen 57 Menschen ums Leben.
Trauernder Vater beendet nach 23 Tagen seinen Hungerstreik vor dem Parlament TT
Mehr als drei Wochen hatte der Mann keine Nahrung zu sich genommen, übernachtet hat er in einem Zelt vor dem Parlament in Athen. Mit diesem Protest hatte Panos Routsis die Exhumierung seines Sohnes gefordert, damit an den sterblichen Überresten DNA- und toxikologische Untersuchungen durchgeführt werden können. Seinem Anliegen wurde stattgegeben.
Seit mehr als drei Wochen im Hungerstreik: Aufklärung eines Bahnunglücks gefordert TT
Bereits zum 22. Tag in Folge führt Panos Routsis vor dem Parlamentsgebäude am Athener Syntagma-Platz einen Hungerstreik durch. Mit dieser Art des Protestes fordert er die Exhumierung seines Sohnes Denis, der am späten Abend des 28. Februar 2023 in der Nähe des Tempi-Tals gemeinsam mit 56 weiteren Passagieren während eines Eisenbahnunglücks sein Leben verloren hatte.