Gewerkschaftsstudie: Fast jeder dritte Grieche ist arbeitslos Tagesthema

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 (Archivfoto: © Eurokinissi) (Archivfoto: © Eurokinissi)

Die reale Arbeitslosigkeit in Griechenland liegt wesentlich höher als offiziell beziffert, nämlich bei 27,52 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeit des Gewerkschaftsverbandes für die Privatangestellten (INE-GSEE), die sich auf das dritte Quartal 2017 bezieht.

In Zahlen ausgedrückt sind 1.355.620 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 7 Prozentpunkte mehr, als das griechische Statistikamt ELSTAT (20,2 %) für den gleichen Zeitrahmen angibt. Die reale Arbeitslosigkeit in Griechenland liegt wesentlich höher als offiziell beziffert, nämlich bei 27,52 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeit des Gewerkschaftsverbandes für die Privatangestellten (INE-GSEE), die sich auf das dritte Quartal 2017 bezieht. In Zahlen ausgedrückt sind 1.355.620 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 7 Prozentpunkte mehr, als das griechische Statistikamt ELSTAT (20,2 %) für den gleichen Zeitrahmen angibt. 

Dieser Unterschied ergibt sich daraus, dass INE-GSEE in seiner Studie auch solche Arbeitslose mit einbezogen hat, die zwar offiziell nicht gemeldet haben, dass sie Arbeit suchen, die aber dennoch gerne einen Job hätten. Beschrieben wird diese Gruppe als „entmutigte Arbeitslose“. Mit einbezogen wurden auch Personen, die zwar nach einer Arbeit suchen, aber in den „kommenden zwei Wochen“ für jeweilige Jobangebote nicht zur Verfügung standen. Ebenfalls mit einberechnet wurden Teilzeitbeschäftigte, die erklärt haben, gerne länger arbeiten zu wollen. INE-GSEE zufolge erhalten lediglich 13 % der Erwerbslosen Arbeitslosengeld. Die meisten Arbeitslosen sind Frauen und junge Menschen. 70 % der Erwerbslosen sind Langzeitarbeitslose.

(Griechenland Zeitung / eh)

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