Innovation und Technologie bringen deutsche und griechische Forscher zusammen

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Das Foto (© GZ / Anne Streicher) entstand bei der Auftaktveranstaltung des "German Greek Workshop 2019" in Athen. Das Foto (© GZ / Anne Streicher) entstand bei der Auftaktveranstaltung des "German Greek Workshop 2019" in Athen.

In Athen haben sich in dieser Woche deutsche und griechische Wissenschaftler zu einem dreitägigen Workshop versammelt. Dadurch sollen vor allem bereits bestehende deutsch-griechische Forschungs- und Innovationskooperationen gestärkt werden.

Die Auftaktveranstaltung fand am Dienstag (11.6.) in der Bibliothek des Demokritos Forschungszentrums im Athener Vorort Agia Paraskevi statt. Am Mittwoch und Donnerstag (12./13.6) werden sich Forscher verschiedener Arbeitsgruppen treffen, um ihr Wissen zu vermitteln und Technologien im gegenseitigem Austausch weiterzugeben.

Die Eröffnungsrede am Dienstag hielt der stellvertretende Minister für Forschung und Innovation Kostas Fotakis. Er konzentrierte sich dabei vor allem auch auf die jungen Wissenschaftler und Ingenieuren. Diesen müsse noch mehr Vertrauen entgegen gebracht werden, insbesondere wenn sie sich mit wichtigen sozioökonomischen Themen wie etwa dem Klimawandel beschäftigen. DSC0020 SMALL

Das Foto zeigt Kostas Fotakis, den stellvertretenden Minister für Forschung und Innovation.

Anwesend bei der Eröffnung war auch der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Thomas Rachel. Er lobte in seinen Ausführungen die erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit. Er regte dazu an, das Potenzial der rund 400 vorgeschlagenen Projekte des diesjährigen Workshops herauszufinden und das von beiden Ländern eingebrachte Budget von 18 Mio. Euro sinnvoll zu investieren.  DSC0039 SMALL

Das Foto zeigt Thomas Rachel, den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 

Aus der deutsch-griechischen Kooperationsvereinbarung sind bereits 24 Projekte hervorgegangen, an denen sich 99 Forschungsinstitutionen und Innovationsunternehmen beteiligen. Themenbereiche sind vor allem die Bereiche biowissenschaftliche Gesundheit, Energie, Agrarlebensmittel, fortgeschrittenen Materialforschung oder Schlüsseltechnologien. Rachel hob besonders hervor, dass die einhergehende tiefe Zusammenarbeit in der technologischen und innovativen Wissenschaft, die seit den 70er Jahren zwischen Deutschland und Griechenland besteht, durch Treffen wie das jetzige gestärkt werden. Er verwies darauf, dass dabei stets die Beteiligten im Mittelpunkt stünden, die ihren Beitrag dazu leisten, die Wissenschaft voranzutreiben und die bilaterale Freundschaft zu stärken.

(Griechenland Zeitung / Anne Streicher)

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