„Eurozone ist widerstandfähig“ – EZB-Chef Draghi zu Besuch in Athen

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (1.10.) in Athen. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (1.10.) in Athen.

Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat sich am Mittwoch (2.10.) in Athen mit dem scheidenden Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi getroffen.

Letzterer hatte bereits am Dienstag eine Rede vor der Athener Akademie gehalten. Sie trug den Titel: „Stabilitätspolitik in einer Währungsunion.“ In Seiner Rede forderte er angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise, die 2010 in Griechenland ausgebrochen ist, dass die Politiker aus der Vergangenheit eine Lehre ziehen müssten. Draghi sprach aber auch von einer „bewiesenen Widerstandsfähigkeit“ der Eurozone; es sei erwiesen, dass der Euro in vielen Bereichen viel Positives gebracht habe. Außerdem sei die gemeinsame Währung beliebter als je zuvor. Draghi hat noch bis Ende Oktober das Amt des EZB-Präsidenten inne.
Mitsotakis reiste am Mittwochmittag weiter nach Mittelgriechenland. Am Strandort Aspra Spitia in Böotien beteiligte er sich an der Gründungszeremonie eines Werkes zur Stromerzeugung, das mit Erdgas gespeist wird. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

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