Einnahmenrückgang des Hafens von Piräus wegen Corona-Pandemie

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im Hafen von Piräus. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im Hafen von Piräus.

Die Einnahmen für den Hafen von Piräus OLP – der mehrheitlich dem staatlichen chinesischen Schifffahrtunternehmen Cosco gehört – gingen im ersten Halbjahr um 5,8 % zurück; von 70,6 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2019 fielen diese auf 66,5 Millionen Euro.

Diese Situation ist laut Hafenverwaltung vor allem der Corona-Pandemie geschuldet. Allein die Kreuzschifffahrt ist um 83,9 % eingebrochen. Der Fährverkehr ist demnach um 32,8 % zurückgegangen. Der Transport von Pkws im Containerhafen verzeichnete einen Rückgang von 28,3 %.
Entgegengesteuert werden konnte dieser negativen Entwicklung mit einem generellen Plus im Containerhafen, dieses lag bei 17,8 %. Auch die Einnahmen aus der Werft brachten ein Plus, das sich auf 21,8 % beläuft. Zudem wurden die Kosten bei OLP in den ersten sechs Monaten des Jahres um 9,2 % gesenkt.
Der Präsident des Hafens von Piräus Yu Zenggang erwartet, dass das zweite Halbjahr aufgrund der Corona-Pandemie noch negativer ausfallen werde. Grund sei, dass die Kreuzfahrt im Sommer mehr oder weniger auf Eis gelegen habe. Man werde jedoch auf die anderen Geschäftszweige des Unternehmens setzen, vor allem auf den Containerhafen und den Car Terminal, so Yu Zenggang. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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