Die Kontrolleure der Öffentlichen Verwaltung haben am Donnerstag bei der Staatsanwaltschaft einen ersten, etwa 3.000 Seiten umfassenden Bericht zur sogenannten Novartis-Affäre abgeliefert. Dabei geht es um angeblich überteuerte Preise für Medikamente des Schweizer Konzerns in Griechenland in den Jahren 2006 bis 2014. Die Untersuchung soll sich vorerst nur auf fünf sehr teure Medikamente – im Wert von jeweils über 1.000 Euro – beziehen.

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Griechenland / Athen. Bereits zum dritten Mal wurde der frühere Vorstandsvorsitzende von Siemens Hellas, Michalis Christoforakos, am Montag von der Münchner Staatsanwaltschaft vernommen. Ob er nach Griechenland ausgeliefert werden wird oder nicht, ist nach wie vor unklar. Die Tageszeitung „Kathimerini“ vertrat am Dienstag die Ansicht, dass eine Auslieferung inzwischen „sehr wahrscheinlich“ sei. Einem Sprecher der Staatsanwaltschaft zufolge hätten Vertreter der griechischen Justiz bei ihrem jüngsten Besuch in München Fakten geliefert, die einen solchen Schritt möglich machten.
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Griechenland / Athen. Der am letzten Donnerstag verhaftete ehemalige Vorstandsvorsitzende von Siemens Hellas, Michael Christoforakos, will im Schmiergeldskandal auspacken. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Montagsausgabe. Volker Jung, ebenfalls ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Siemens Hellas, wird hingegen von den griechischen Behörden die Ausreise verweigert. Christoforakos soll voraussichtlich noch in dieser Woche von der Münchner Staatsanwaltschaft vernommen werden.
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Griechenland / Athen. Am heutigen Montag werden die Aussagen zur Aufklärung der Siemens-Affäre fortgesetzt. Es handelt sich um Verdächtige, die im Fall der Digitalisierung der griechischen Telekommunikationsgesellschaft OTE verwickelt sein sollen. Unter ihnen ist auch Theodoros Tsoukatos, ehemaliger Generalsekretär der größten Oppositionspartei Griechenlands PASOK. Er galt damals als die rechte Hand des ehemaligen Parteivorsitzenden und Regierungschefs Kostas Simitis.
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Griechenland / Athen. Die Anhörung von zwei Verdächtigen in der Siemens-Affäre fand gestern vor dem Untersuchungsrichter in Athen statt. Es handelt sich um den ehemaligen Topmanager von Siemens-Hellas, Ilias Georgiou, und um den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der griechischen Telekommunikationsgesellschaft OTE, Jorgos Skarpelis. Die Anhörung des letzteren musste allerdings vorzeitig abgebrochen werden, weil er mit akutem Bluthochdruck in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Beiden Ex-Managern wird eine Verwicklung in die Siemens-Affäre vorgeworfen, bei der Ende der 90er große Summen an Schwarz- und Bestechungsgeldern geflossen sein sollen.
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