Er ist nicht nur super lecker, griechischer Joghurt hat mit seiner mediterranen Vielfältigkeit eine ganz besondere Persönlichkeit, die ihn von jedem anderen seiner Genossen unterscheidet.

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Griechenland hat einen wichtigen Schritt nach vorn getan, was die Frage der Benennung des Griechischen Joghurts in der EU betrifft. Der EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Vytenis Andriukaitis hat am Dienstag dem griechischen Minister für Agrarentwicklung und Lebensmittel Vangelis Apostolou schriftlich mitgeteilt, dass „Lebensmittel-Etikettierung den Konsumenten nicht täuschen darf“. Im Klartext heißt das, dass der Name „Griechischer Joghurt“ nur für Produkte Anwendung finden darf, die tatsächlich in Griechenland hergestellt worden sind. Was Bezeichnungen wie „Typ des griechischen Joghurts“, „Joghurt nach griechischem Rezept“ und ähnliches betrifft, so erklärte Andriukaitis, dass diese unter Umständen akzeptiert werden könnten, wenn damit z. B. ein besonders cremiger Joghurt beschrieben werden soll.

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Das hellenische Molkerei Unternehmen FAGE will in Luxemburg eine neue Produktionsstätte eröffnen. Die Investition soll etwa 100 Millionen Euro betragen und 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Das berichteten die griechische Wirtschaftszeitung Naftemporiki sowie luxemburgische Medien. Die Fabrik soll bis Ende 2018 den Betrieb aufnehmen. In einer ersten Phase sollen hier jährlich 40.000 Tonnen Joghurt produziert werden.

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Der griechische Joghurt will den Weltmarkt erobern. Ein erster Schritt dazu ist in Großbritannien unternommen worden, wo das dortige Landeshöchstgericht in dieser Woche beschlossen hat, dass den Namen „Greek Yoghurt“ nur Joghurts tragen dürfen, die tatsächlich in Griechenland hergestellt werden. Vorangegangen war ein seit 2012 anhaltender Rechtsstreit zwischen dem griechischen Unternehmen FAGE und der amerikanischen Firma Chobani. Nach FAGE will nun auch das nordgriechische Unternehmen „Kri-Kri“ aus Serres den Weltmarkt für sich gewinnen. Als erstes ist Russland an der Reihe.
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