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Athen / Tirana. Zwischen Griechenland und Albanien wurde am Montag in Tirana eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Grenzverläufe der beiden Nachbarländer genau definiert – insbesondere auch den Verlauf im ionischen Meer.Der griechische Premierminister Kostas Karamanlis und sein Amtskollege Sali Berisha (siehe Foto) bezeichneten die Vereinbarung als wichtigen Schritt und charakterisierten die bilateralen Beziehungen als exzellent. „Beide Staaten haben wichtige Schritte unternommen, um ein Klima von Verständnis und Vertrauen zu schaffen“. Darüber hinaus stelle „die griechische Minderheit in Albanien eine starke und lebendige Verbindung zwischen unseren beiden Ländern dar“, sagte Karamanlis.
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Der albanischen Polizei stellte sich am heutigen Montag ein albanischer Staatsbürger. Er soll gestanden haben, vorige Woche einen Griechen mit Absicht überfahren zu haben. Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstag in der albanischen Stadt Himara. Zwischen dem Opfer, namens Aristotelis Goumas, sowie mindestens drei weiteren Personen soll zuvor ein Streit ausgebrochen sein. Die mutmaßlichen Täter sollen Augenzeugen zufolge Goumas  verprügelt haben.
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Außenminister Dimitris Avramopoulos hat am Mittwoch auf einen geplanten Albanien-Besuch verzichtet, der im Rahmen des hundertsten Jahrestages der Unabhängigkeit des Nachbarlandes stattfand. Hintergrund war eine Erklärung des albanischen Ministerpräsidenten Sali Berisha, der von einem „Albanien von Preveza bis Presevo und von Skopje bis Podgorica" gesprochen hat. Das griechische Außenministerium reagierte darauf mit den Worten: „Statements wie dieses tragen nicht zu einem guten Klima der Freundschaft, des Vertrauens und der guten Nachbarschaft zwischen den beiden Ländern bei." Daraufhin stellte der Pressesprecher Berishas auf der Internetseite der albanischen Regierung fest, dass sich dieses Statement auf den historischen Rahmen vor 100 Jahren bezogen habe. Albanien stelle keinerlei Ansprüche zu Lasten seiner Nachbarn im Süden, Norden oder im Osten, hieß es weiter.
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Mittwoch, 15. September 2010 17:35

Albanische Minderheiten-Delegation in Athen P

Griechenland / Athen. Wichtige Fragen, die die griechische Minderheit in Albanien betreffen, erörterte am Dienstag der griechischen Premier Jorgos Papandreou mit einer Delegation aus dem nördlichen Nachbarland: Sie bestand aus Vassilis Bollano, dem Bürgermeister von Chimara (Himare) und Präsidenten der in Albanien ansässigen griechischen Organisation „Omonia“ sowie dem Vorsitzenden der Partei für Menschenrechte in Albanien, Vangelis Dule, der die Rechte von rund 150.000 Griechen im albanischen Parlament vertritt. Eine große Anzahl von ihnen ist in den letzten Jahren nach Griechenland übersiedelt. Zur Sprache kam auch ein Mord, dem  Anfang August in Chimara der Grieche Aristotelis Guma zum Opfer fiel.
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Ein trilaterales Treffen haben die Premierminister Griechenlands, Albaniens und der früheren jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) am Freitag dieser Woche im nordgriechischen Prespes. Anlass für dieses Treffen, das auf Einlandung des griechischen Premiers Jorgos Papandreou stattfindet, sind der Schutz und eine nachhaltige Entwicklung in der Region des Prespes Parkes. Dieser Park im „Dreiländereck“ war am 2. Februar 2000 auf Initiative der drei Anrainerstaaten des großen Prespes-Sees gegründet worden. Am Rande der Gespräche über den Erhalt und den Schutz der Natur dürfte es auch zu einem Dialog zwischen Papandreou und seinem Amtskollegen aus der FYROM, Nikola Gruevski, über Möglichkeiten zur Lösung der Namensfrage kommen.
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