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Griechenland/ Athen. Die griechische Außenministerin Dora Bakojanni informierte am Montag den EU-Rat für Allgemeine Angelegenheiten und Außenpolitik über einen Zwischenfall, der sich am frühen Montagmorgen in der Nähe der griechischen Insel Farmakonissi ereignet hatte. Gleichzeitig wurde die griechische Botschaft in Ankara beauftragt, Demarche bei der türkischen Regierung einzulegen. Bakojanni sprach in Brüssel ebenfalls die Tatsache an, dass die Türkei nichts gegen das Problem der illegalen Einwanderung unternehme. Die Behinderung des Hubschraubers am Montag, so Bakojanni, sei „enttäuschend“.
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Ihre europäischen Amtskollegen informierte Außenministerin Dora Bakojanni am Montag in Brüssel (siehe Foto) über die jüngsten Entwicklungen der türkisch-griechischen Beziehungen. Bezüglich eines möglichen EU-Beitritts der Türkei stellte sie fest, dass man „keine Regelung a la carte“ erhalten könne. Eine „stückweise Durchsetzung von Vereinbarungen kann nicht akzeptiert werden“. Gleichzeitig unterrichtete Bakojanni ihre Amtskollegen über zunehmende Flüge türkischer Kampfflugzeuge über griechisches Territorium und über den Versuch, „Teile des griechischen Festlandsockels für sich zu beanspruchen“. Dieser Zustand sei „völlig inakzeptabel“ und müsse von den anderen EU-Mitgliedern berücksichtigt werden, wenn man im Dezember über die EU-Perspektive der Türkei beraten werde.
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Griechenland / Athen. Der britische Außenminister David Miliband sprach gestern bei seinem offiziellen Besuch in Griechenland mit Premierminister Kostas Karamanlis und Außenministerin Dora Bakojanni  über das Zypernproblem, den Beitritt der Türkei in die EU, die jüngsten Entwicklungen im Nahen Ost, Afghanistan und Pakistan, sowie über den Klimawandel und den Raketenabschuss in Nordkorea. Zur Lösung des Zypernproblems stellte Miliband fest, dass dringend eine Lösung „für die Zyprioten und von den Zyprioten“ gefunden werden müsse. Großbritannien spiele dabei lediglich eine unterstützende Rolle bei den Verhandlungen. Außenministerin Bakojanni stimmte ihrem Amtskollegen zu, dass man an einen entscheidenden Punkt angekommen sei, der „viel Courage, einen guten Willen und eine konstruktive Haltung seitens der Türkei“ benötige.
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Griechenland / Athen. Athen setzt sich für einen uneingeschränkten Beitritt der Türkei zur Europäischen Union ein. Es verfolge auch keinen Sonderweg einer „privilegierten Partnerschaft“, wie er derzeit von Frankreich und Deutschland befürwortet werde. Dies erklärte am Mittwoch der Sprecher des griechischen Außenministeriums, Jorgos Koumoutsakos. Unter Bezugnahme auf die Unterstützung des Beitritts der Türkei durch US-Präsident Barack Obama fügte er hinzu, „auch Athen befürworte eine europäische Orientierung der Türkei, vorausgesetzt, die Beitrittsbedingungen der EU werden erfüllt“.
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Griechenland / Türkei. Das Komitee der Vereinten Nationen zur Beseitigung der Rassendiskriminierung hat die Türkei dazu aufgerufen, die Theologische Schule des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel auf der Prinzeninsel Chalki im Marmarameer, unmittelbar vor den Toren Istanbuls, wiederzueröffnen. Außerdem soll beschlagnahmtes Eigentum zurückzugeben und es soll allen diesbezüglichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Folge geleistet werden. Gleichzeitig konstatiert das UN-Komitee eine „teilweise problematische Situation der griechischen Minderheit in der Türkei".Die Schule auf Chalki diente der Ausbildung orthodoxer Priester und ist seit Anfang der 1970er Jahre geschlossen.
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