Griechenland von Schlechtwetterfront heimgesucht: Zum Teil kein Fährverkehr

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Griechenland von Schlechtwetterfront heimgesucht: Zum Teil kein Fährverkehr

Große Teile Griechenland wurden am Mittwoch von Unwettern heimgesucht. Darunter die Ionischen Inseln, der Epirus, West- und Zentralmittelgriechenland, der Westen der Peloponnes, Thessalien, Makedonien, Thrakien und auch Attika. Im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen hat es kurzzeitig gehagelt. In einigen Vororten musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume und abgerissene Äste von Straßen und Plätzen räumen. In der nordgriechischen Region Konitsa ist eine Brücke eingestürzt. Sie hatte das Dorf Lagada mit der angrenzenden Landstraße verbunden. Es wurde niemand verletzt. Aufgrund der starken Regenfälle in der Region ist es in den vergangenen zwei Tagen auch zu Überschwemmungen von landwirtschaftlichen Nutzflächen gekommen. Wegen Erdrutschen sind Straßenabschnitte in Nord- sowie in Westgriechenland gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.


Heimgesucht von der Schlechtwetterfront wurden auch die Inseln, vor allem in der nördlichen Ägäis. Stürmische Winde erreichten zum Teil eine Stärke von bis zu neun Beauforts. Aus diesem Grund besteht zum Teil Auslaufverbot für Schiffe. Davon betroffen sind die attischen Häfen von Rafina und Lavrion, sowie die Fahrten zwischen Kavala und Prinos, zwischen Keramoti und Thassos sowie zwischen Agia Marina und Nea Styra. Reisende werden gebeten sich an ihr jeweiliges Reisebüro zu wenden.
Am Mittwochmorgen hatte ein Kreuzfahrtschiff namens „Costa Neoriviera“ Probleme, sicher am dafür vorgesehenen Hafenkai in Souda auf Kreta anzulegen. Mit Hilfe eines Schleppers konnte das Problem schließlich überwunden werden. (Griechenland Zeitung / eh)


Unser Foto (© Eurokinissi) entstand heute (9.11.2016) in Athen. Am frühen Nachmittag regnete es stark, kurzzeitig viel heftiger Hagel.

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