Stärkere Einhaltung der Tierschutzgesetze gefordert

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Stärkere Einhaltung der Tierschutzgesetze gefordert

Der stellvertretende Staatsanwalt des Obersten Gerichtes „Areopag“ Vassilis Pliotas ruft die Generalstaatsanwälte sowie seine Kollegen der Amtsgerichte dazu auf, sich für eine konsequentere Einhaltung der bestehenden Tierschutzgesetze einzusetzen. Vor allem Wiederholungstäter müssten festgenommen werden.

Konkret geht es um Gesetze aus den Jahren 2013 und 2014, die Tiere vor Quälerei, Todschlag oder schlechter Haltung schützen sollen. Seit dem Inkrafttreten wurden zwar in einigen Fällen Gesetzesübertreter festgenommen und zum Teil auch mit größeren Geldstrafen belegt. Allerdings sei dies nach Ansicht der Staatsanwaltschaft noch nicht ausreichend.
Erst Anfang April war in der Nähe von Patras auf der Peloponnes ein Priester festgenommen worden. Dieser soll vor den Augen von Kindern zwei Hunde erschossen haben. Klage gegen den Mann hat der Tierschutzverein Patras eingereicht. Ein Gerichtstermin wurde auf Januar 2018 vertagt. Die Beweislage ist offenbar dünn. Die Polizei konnte lediglich zwei Patronenhülsen sicherstellen. Die Kadaver der Hunde jedoch konnten bisher noch nicht gefunden werden. (Griechenland Zeitung / eh; Archivfoto: Jan Hübel / Griechenland Zeitung)

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