Wirbelwind wegen elektronischer Fahrkarten: Warnstreik bei der ISAP Tagesthema

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 Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im August 2017. Abgebildet ist der Endbahnhof der ISAP in Piräus. Hervorgegangen ist das Nahverkehrsunternehmen aus der ersten Eisenbahnlinie, die Athen Ende des 19. Jahrhunderts mit Piräus verband. Heute führt die Strecke bis nach Kifissia im Norden der griechischen Metropole. Die Länge der Strecke beträgt 25,7 Kilometer. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand im August 2017. Abgebildet ist der Endbahnhof der ISAP in Piräus. Hervorgegangen ist das Nahverkehrsunternehmen aus der ersten Eisenbahnlinie, die Athen Ende des 19. Jahrhunderts mit Piräus verband. Heute führt die Strecke bis nach Kifissia im Norden der griechischen Metropole. Die Länge der Strecke beträgt 25,7 Kilometer.

Die Züge der Athener Elektrobahn (ISAP) bleiben heute zwischen 12 und 15 Uhr in den Depots. Hintergrund ist eine dreistündige Arbeitsniederlegung der ISAP-Angestellten.

Diese wehren sich gegen die neuen elektronischen Fahrkarten, die bis Ende des Monats in Athen eingeführt werden sollen. Das Personal der ISAP wirft dem Transportministerium vor, nur ungenügende Vorbereitungen für die Umstellung getroffen zu haben. Das betreffe einerseits kostenlose Fahrscheine für Menschen mit Behinderung und Arbeitslose. Andererseits, so die Gewerkschafter, seien die Passagiere noch immer nicht ausreichend über das neue System informiert worden. Das neue System soll bis Ende Oktober übernommen werden. Das bedeutet, dass elektronische Fahrscheine die herkömmlichen Papierfahrscheine ersetzen sollen. Die ISAP-Angestellten sprechen von einem „Warnstreik“. Sie wollen ihre Proteste verstärken. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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