Dokumentation gegen das Vergessen: Flowers Fade Early, Kakopetros, August 28, 1944

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Dokumentation gegen das Vergessen: Flowers Fade Early, Kakopetros, August 28, 1944

Eine Dokumentation über die schrecklichen, schmerzenden Erinnerungen an die Gräueltaten der deutschen Besatzung von Matthaios Frantzeskakis. Fünf Zeitzeugen, die das Massaker im kleinen Dorf Kakopetros bei Chania überlebten, erzählen, was an diesem regnerischen Montag Unfassbares passiert ist.


In der Morgendämmerung zum 28. August 1944 umzingelte die SS, kurz vor dem Rückzug der deutschen Besatzungstruppen, das kleine Dorf Kakopetros und hinterließ ein Schauplatz des Grauens. 23 Männer wurden an diesem Tag ermordet – darunter auch die vier Söhne der Familie Despotaki.

Bereits am 24. Mai 1941 stieß die SS während des deutschen Angriffs auf Kreta (Schlacht um Kreta, Operation Merkur) u. a, bei Kakopetros auf Widerstand. Die Kreter schafften es, die Deutschen aufzuhalten und so Paleochora und den Abzug der alliierten Soldaten von der Südküste zur Ausschiffung nach Ägypten zu schützen. Sieben Männer aus dem Ort wurden dabei getötet. Kakopetros wurde daraufhin am 3. Juni 1941 in einer Vergeltungsaktion von deutschen Truppen komplett zerstört. Diese Vergeltungsaktion wurde am 28. August 1944 mit dem grausamen Massaker vollendet.

Kakopetros zählt seit 2000 zu den Märtyrerdörfer Griechenlands, in denen während der Jahre der deutschen Besetzung (1941-1944) in größerem Ausmaß Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung verübt wurden.

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Das Foto (© GZ-Archiv) zeigt die zentrale Gedenkstätte im Märtyrerdorf Kakopetros für die Opfer, die am 28. August 1944 von deutschen Soldaten ermordet wurden.


Die Dokumentation „Flowers fade early, Kakopetros, August 28, 1944“ (Λουλούδια που μαράθηκαν νωρίς, Κακόπετρος, 28 Αυγούστου 1944) wird am 28. März, um 19.30 Uhr, im „Pnevmatiko Kentro Chanion“ (Andrea Papandreou 70, 73134 Chania) gezeigt.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=q8Mk-kH3hhc

(Griechenland Zeitung/ms)


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