Zahl der Todesopfer nach Brandkatastrophe in Attika auf 99 gestiegen

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den ostattischen Küstenort Mati etwa einen Monat nach dem verheerenden Waldbrand vom 23. Juli. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt den ostattischen Küstenort Mati etwa einen Monat nach dem verheerenden Waldbrand vom 23. Juli.

Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Waldbrand, der sich am 23. Juli im ostattischen Küstenort Mati ereignete, stieg auf 99. Am Dienstag ist eine 26jährige Frau auf der Intensivstation eines Athener Krankenhauses verstorben. Ebenfalls in den Flammen umgekommen war vor einem Monat bereits ihre Mutter.   


20 Menschen mit zum Teil schweren Brandverletzungen werden noch immer in Athener Krankenhäusern behandelt: Drei von ihnen liegen nach wie vor auf der Intensivstation.
Aufgrund starker Winde konnten sich die Flammen am Montag des 23. Juli mit bis zu 70 Stundenkilometer rasend schnell im attischen Badeort Mati ausbreiten. Außer den zahlreichen Todesopfern und Verletzten richtete die Brandkatastrophe auch schweren Sachschaden an: Hunderte Häuser und Pkw brannten aus.
Ein unabhängiges Komitee wurde damit beauftragt, die Ursachen des tragischen Brandes aufzuklären. (Griechenland Zeitung / eh)



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