Sturmtief „Xenofon“ tobt weiterhin in Griechenland Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) ist am Freitag (28.9.) am Hafen von Kythira entstanden. Unser Foto (© Eurokinissi) ist am Freitag (28.9.) am Hafen von Kythira entstanden.

Der Sommer ist in Griechenland plötzlich abgebrochen. Schuld daran ist das Sturmtief „Xenofon“. Es handelt sich um einen mediterranen Hurrikan, ein sogenannter „Medicane“. Wie genau er sich entwickeln wird, ist unklar. Lediglich für die kommenden 48 Stunden können vorsichtige Vorhersagen getroffen werden.


Betroffen davon sein werden am Samstag vor allem der Süden der Peloponnes, Kreta und die Inseln im Westen der Kykladen. Auch der Süden und Osten Attikas werden von „Xenofon“ heimgesucht. Zu erwarten sind stürmische Winde, die eine Stärke von bis zu 10 erreichen.
Bürger werden dazu aufgerufen, gefährliche Gegenstände von Balkonen zu entfernen, die vom Winden weggefegt werden könnten und dadurch Schäden verursachen oder gar Menschen verletzen könnten. Im Fall starker Regenfälle sollte man es vermeiden, Winterflüsse zu überqueren. Auch vor Hagelschlägen wird gewarnt. Aktivitäten im Meer sollten ebenfalls vermieden werden.
Nach dem Auslaufverbot von Passagierschiffen am Donnerstag, verkehren diese heute von den Häfen in Piräus, Rafina und Lavrion wieder.
Aus Sicherheitsgründen bleiben am Freitag aber zahlreiche Schulen in Attika, Teilen der Peloponnes, im mittelgriechischen Ätoloakarnania sowie in Chania und Rethymnon auf Kreta sowie auf Inseln des Ionischen Meeres geschlossen, davon betroffen sind auch private Schulen.
Die Vorortbahn Proastiakos, die u. a. den Athener Internationalen Flughafen „Eleftherios Venizelos“ bedient, verkehrt aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung nicht. Als Schienenersatz werden Stadtbusse eingesetzt. (Griechenland Zeitung / eh)

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