Wartungsarbeiten am Schienennetz der Athener Straßenbahn

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Archivfoto (© Eurokinissi) Archivfoto (© Eurokinissi)

Die Züge der Athener Straßenbahn (Tram) auf der Strecke zwischen dem Syntagma-Platz und der Station Kosomouli sollen bis auf weiteres aus dem Verkehr gezogen werden. Betroffen davon sind die Stationen Syntagma, Zappion, Neos Kosmos und Syngrou Fix. Zu dieser Entscheidung ist das Verkehrsministerium gekommen. Grund sind dringend notwendige Wartungsarbeiten am Schienennetz. Dieses verläuft zum großen Teil über dem zugebauten „Ilissos“-Fluss. An den Wänden der Wasserschutzanlagen seien Schäden entstanden.

Außerdem seien diese seit sechzig Jahren nicht mehr gewartet worden, wurde mitgeteilt.
Weiterhin in Betrieb sein werden die Linie 3 zwischen den Stationen SEF und Asklipio Voulas, die Linie 4 zwischen SEF und Kosomouli sowie die Linie 5 zwischen Asklipio Voulas und Kosomouli.
Passagiere, die vom Syntagma-Platz aus unterwegs sind, können ihre Ziele über die U-Bahnstation „Neos Kosmos“ sowie bestehende Buslinien erreichen.
Die erste Tram ist in Athen bereits im Jahr 1882 unterwegs gewesen: Sie wurde noch von Pferden gezogen. Platz gefunden haben auf dem Wagen bis zu 20 Personen. Verkehrt sind diese zum großen Teil im heutigen Athener Zentrum: Von Ambelokipi über Patissia bis zum Omonia-Platz, Syntagma, Gazi und Keramikos. 1908 haben die ersten elektronischen Straßenbahnen den Betrieb in der Hauptstadt aufgenommen. Die letzte Athener Tram ist um 1960 verkehrt; in Piräus im Jahr 1977.
Die heutige Straßenbahn wurde im Juli 2004 anlässlich der damals stattfindenden Olympischen Spiele eingeweiht. (Griechenland Zeitung / eh)

 

 

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