Kein Zusammenhang zwischen Erdbeben vor Karpathos und jenem in der Türkei

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand auf Karpathos. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand auf Karpathos.

In der Meeresregion südöstlich von Karpathos haben sich in dieser Woche mehrere Erdbeben ereignet. Der größte Erdstoß ereignete sich am Donnerstag (30.1.) gegen 13.30 Uhr. Dem Geodynamischen Institut der Athener Sternwarte zufolge erreichte es eine Stärke von 5,3 auf der Richterskala. Die Forschungsgesellschaft „Seismologisches Zentrum Europa-Mittelmeer“ maß eine Stärke von 5,7.

Bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachte ein Erdbeben die Insulaner aus den Betten. Auch dieser Erdstoß hatte eine Stärke von über fünf auf der Richterskala. Es wurden weder Verletzte noch Sachschäden gemeldet. Spürbar waren die Erderschütterungen auch auf Rhodos sowie auf anderen Inseln der Dodekanes und auch an der türkischen Küste.
Die Seismologen zeigen sich über das Phänomen nicht besorgt. Die Erdstöße könnten nicht mit einem großen Erdbeben im Südosten der Türkei vom 24. Januar in Verbindung gebracht werden. Dieser erreichte eine Stärke von 6,7 auf der Richterskala und riss über 40 Menschen in den Tod. (Griechenland Zeitung / eh) 

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