Vorläufige Fußgängerzonen und Radwege gegen Corona

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand in Argos auf der Peloponnes. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand in Argos auf der Peloponnes.

Griechenland möchte europäische Standards in jenen Fragen erreichen, die Fahrradwege und Fußgängerzonen betreffen – allerdings zunächst nur vorläufig. Eine entsprechende Gesetzesänderung des Umweltministeriums wurde am Montag (18.5.) im Parlament eingebracht.

Umweltminister Kostis Chatzidakis erklärte, dass es dabei um die Bekämpfung der Corona-Krise ginge. So sollen Gemeindeverwaltungen das Recht erhalten, jene Straßen, die oft von Fußgängern benutzt werden, vorläufig zu Fußgängerzonen zu erklären. Dadurch werde etwa auch mehr Platz für Cafés und Gaststätten entstehen, um Tische und Stühle auf die Straße zu stellen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind derartige Schritte dringend erforderlich, da zwischen den Gästen und den einzelnen Tischen entsprechend große Abstände eingehalten werden müssen.
Auf den Straßen soll jeweils eine Fahrspur zu einem Radweg umfunktioniert werden können; auch diese Maßnahme soll nur vorläufigen Charakter haben. Damit werde die Zusammenkunft größerer Menschenmengen vermieden, so Chatzidakis. Der Minister vertrat die Ansicht, dass diese Maßnahmen „den Weg für permanente Eingriffe“ öffnen würden. Sein Fazit: „Unsere Städte brauchen mehr Freiraum für Fußgänger und Fahrradfahrer!“ (Griechenland Zeitung / red) 

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