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Beunruhigung wegen landesweiter Ausbreitung des Coronavirus

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand auf der Intensivstation eines Athener Krankenhauses. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand auf der Intensivstation eines Athener Krankenhauses.

Die griechischen Behörden zeigen sich über die Anzahl der neuen Corona-Fälle im Land von Tag zu Tag stärker beunruhigt. Bedenken kommen auch wegen der bevorstehenden Sommerferien auf: Höhepunkt ist der 15. August, wenn Maria Himmelfahrt gefeiert wird. Dann sind die meisten Griechen traditionell in der Sommerfrische.

Für Bedenken sorgt aber auch die Tatsache, dass in letzter Zeit immer mehr junge Menschen mit Covid-19 infiziert sind und oft auch Symptome aufweisen. Am Mittwoch (5.8.) wurden insgesamt landesweit 124 neue Fälle gemeldet. Darunter sind 15 Reisende aus dem Ausland, die stichprobenartig auf das Virus getestet wurden und neun, die sich freiwillig zu einem Test meldeten. In der Region Attika, in der auch die Hauptstadt Athen liegt, wurden 22 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Ebensolviele waren es in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt des Landes. Viele der neuen Fälle stehen mit zwei Hochzeiten in Nordgriechenland sowie mit einem Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik in Verbindung. Bis Ende August dürfen an Hochzeiten oder Taufen nicht mehr als 100 Gäste teilnehmen.
Außerdem wurde das Virus auch bei Ärzten – etwa in Krankenhäusern in der mittelgriechischen Stadt Larissa und in Thessaloniki – identifiziert. Derzeit liegen dreizehn Corona-Patienten auf Intensivstationen von Krankenhäusern. 210 Menschen starben bisher in Hellas an den Folgen des Virus. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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