Großfeuer in Südpeloponnes vernichtet tausende Hektar Wald

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Archivfoto: © Eurokinissi Archivfoto: © Eurokinissi

Am Samstag und Sonntag fielen geschätzt mindestens 4.000 Hektar Wald- und Buschland einem Großbrand auf der Halbinsel Mani in der Südpeloponnes zum Opfer. Fünf Ortschaften mussten vorbeugend evakuiert werden. Ein unbewohntes Haus brannte aus. 

Das Feuer war am späten Samstagvormittag in einem Waldstück ausgebrochen und breitete sich wegen der starken Winde rasch aus. Ein Großaufgebot mit 103 Feuerwehrleuten, das tagsüber aus der Luft unterstützt wurde, konnte die kilometerlange Feuerfront bis zum Sonntagmittag bei abflauenden Winden unter Kontrolle bringen. Zwei Feuerwehrleute wurden verletzt.

Unser Leser Helmut Mühleisen, der sich vor Ort aufhält, berichtet, dass der Brand zwischen Gythion und Areopolis wütete. Die Straße sei unterbrochen und großräumig abgesperrt worden. Neben zahlreichen Feuerwehrleuten aus dem Umland waren „mehrere Löschflugzeuge des Typs Canadair CL-415 sowie ein Helikopter mit Löschwasserkorb im Einsatz“. (Griechenland Zeitung / ak)

 

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