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50 Steinterrassen gegen den Klimawandel auf der Insel Ios

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand auf der Insel Ios. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand auf der Insel Ios.

Auf der Insel Ios besinnt man sich angesichts der Auswirkungen des Klimawandels auf althergebrachte Methoden: die Anlage von Steinterrassen. Ziel ist es, Süßwasser länger im Landschaftssystem zu halten, extreme Abflüsse zu reduzieren und Trockenperioden abzumildern sowie natürliche Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu unterstützen bzw. zu schaffen.

Vor diesem Hintergrund wurden am Bachlauf Mavroudis, der in Richtung Bucht von Mylopotamos führt, 50 Steinterrassen (sog. „Souvales“) im Rahmen des Med-RESET-Projekts errichtet. Der Koordinator MedINA arbeitet dabei mit den Partnern Boulouki, Save Ios und WWF zusammen, um die Anpassungsfähigkeit mediterraner Inselökosysteme an den Klimawandel zu stärken. Die Maßnahme knüpft an eine traditionelle Form der Wasserbewirtschaftung an, die heute als naturbasierte Lösung neu genutzt wird. Im Projektverlauf wurde die Wirkung der Eingriffe systematisch untersucht, unter anderem durch eine hydrologische und hydrogeologische Studie zur Entwicklung von Wasserverfügbarkeit und Abflussverhalten. Auf dieser Grundlage konnte bereits eine technische Planung abgeschlossen und der Bau weiterer Steinterrassen genehmigt werden, um den Ansatz künftig auch auf andere Gebiete zu übertragen.
Bei diesen Steinstufen oder -terrassen handelt es sich um Trockenmauern, die ohne Mörtel aufgeschichtet werden.

(Griechenland Zeitung / gls)

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