Im Athener Stadtteil Exarchia sollen ab dieser Woche weniger Beamte der Bereitschaftspolizei MAT stationiert werden als bisher. Dennoch sollen insgesamt immerhin noch 90 Polizisten nach dem Rechten sehen; sie werden in drei Schichten unterwegs sein.

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Am Samstag dieser Woche (9. September) wird die 82. Internationale Messe Thessaloniki ihre Pforten öffnen. Damit es zu keinen Zwischenfällen kommt, werden rund 4.000 Polizisten im Einsatz sein. Traditionell ist diese Messe stets auch der Rahmen für eine Ansprache des griechischen Ministerpräsidenten, in der Grundzüge der Politik für die kommenden Monate skizziert werden. Diese Rede wird Premier Alexis Tsipras noch am Eröffnungstag halten.

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Trotz des Verbotes mehrerer Kundgebungen, das für Donnerstag in Athen verhängt worden war, kam es Donnerstagabend in der Innenstadt zu Ausschreitungen. In der Nähe des Polytechnikums wurden Einheiten der Bereitschaftspolizei mit Steinen und Brandsätzen (Molotov-Cocktails) angegriffen. Zwei Polizisten wurden verletzt. Die Feuerwehr musste zur Brandbekämpfung herangezogen werden.
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Vor dem Bürogebäude der sozialistischen Oppositionspartei PASOK wurde am Dienstagmorgen ein Anschlag auf einen Bus der Bereitschaftspolizei MAT verübt. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Gegen 6.20 Uhr hatte eine unbekannte Person mit einem Sturmgewehr des Typs Kalaschnikow drei Salven abgefeuert. Der Angreifer flüchtete anschließend in Richtung des angrenzenden Stadtteils Exarchia.

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Im Rahmen einer Demonstration von etwa 3.000 Rentnern ist es am Montagvormittag in Athen zum Einsatz von Tränengas durch die Bereitschaftspolizei (MAT) gekommen. Bilder von Pensionären mit roten tränenden Augen machten die Runde in den Medien. Zuvor hatten sie im Rahmen einer Demonstration – die sich gegen weitere Rentenkürzungen richtete – versucht, bis zum Amtssitz des Ministerpräsidenten, dem Megaron Maximou, vorzudringen. Die Pensionäre beharrten auf ein Treffen mit Ministerpräsident Alexis Tsipras. Letzterer sah sich nach dem rabiaten Eingreifen der Polizei persönlich zum Einschreiten veranlasst. Anschließend übernahm der für Bürgerschutz verantwortliche stellvertretende Minister Nikos Toskas die politische Verantwortung für den Vorfall.

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