Am Mittwoch wurden im Parlament Maßnahmen verabschiedet, die vor allem der griechischen Mittelschicht eine Atempause gönnen sollen. Kosten soll dieses Paket circa 1,27 Milliarden Euro.Dafür gestimmt haben die Regierungspartei SYRIZA, die konservative ND, die sozialistische Bewegung der Veränderung, die faschistische Chryssi Avgi und die liberale To Potami. Die Zentrumsunion hat sich teilweise der Stimme enthalten, die kommunistische KKE hat in allen Fragen kein Votum abgegeben.

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Rund 2.000 Rentner aus der Region Attika haben am Mittwoch im Athener Zentrum demonstriert. Auf Transparenten gaben sie bekannt, dass sich der Protest gegen Rentenkürzungen richte.

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Viele Pensionäre in Griechenland können sich freuen. Ab dem 1. Januar erhalten 620.000 von ihnen höhere Renten.

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Auf 3,4 Milliarden Euro belaufen sich in Griechenland die überfälligen Außenstände der Öffentlichen Hand gegenüber Privatpersonen. In der Kreide stehen vor allem Ministerien (181 Mio. Euro), staatliche Versicherungskassen (1,3 Mrd. Euro), Einrichtungen der Kommunalverwaltungen (326 Mio. Euro), Krankenhäuser (529 Mio. Euro) und weitere juristische Personen (389 Mio. Euro).

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Am heutigen Freitagabend (9.6.) sollen im Parlament fünf Gesetzesänderungen in einem umstrittenen Eilverfahren verabschiedet werden. Sie gelten als Voraussetzung für die Auszahlung der ausstehenden nächsten Rate der internationalen Geldgeber in Höhe von bis zu 9,5 Milliarden Euro. Eine entsprechende positive Entscheidung für Athen soll am 15. Juni im Rahmen der Eurogruppe getroffen werden.

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