Eine kulinarische Reise durch die 52 Präfekturen Griechenlands Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand in Nafplion auf der Peloponnes. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) entstand in Nafplion auf der Peloponnes.

Es dürfte eines der Highlights eines jeden Urlaubs in Griechenland sein: Ein Essen in einer Taverne möglichst direkt am Meer oder auch in einem entlegenen Dorf in den Bergen. Egal wo: Kulinarische Spezialitäten kann man überall im Land testen.

Diese Tatsache will nun das Tourismusministerium nutzen. In Kooperation mit dem Kultur- sowie dem Agrarministerium soll bis Juli eine „Gastronomische Karte“ der 52 Präfekturen des Landes entstehen. Diese soll die Besucher zu einer kulinarischen Reise animieren, berichtet die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA. In den Mittelpunkt gerückt ist das Projekt vor allem nach dem Ausbruch des Coronavirus und dem damit verbundenen Einsturz des Tourismus, der als tragende Säule der griechischen Wirtschaft gilt.
Die griechische Küche basiert vor allem auf der sogenannten „Mittelmeerdiät“. Doch in den verschiedenen Landesteilen variieren die verschiedenen Merkmale. So etwa ist die Küche der nordgriechischen Metropole Thessaloniki oft scharf und von Gerichten aus Kleiasien geprägt. Als Beispiel sei etwa die Vorspeise „Bougiourdi“ genannt: Mit Käse überbackene Tomate und Paprika. Die Insel Korfu sowie die Inseln des Dodekanes wurden hingegen von der italienischen Küche beeinflusst. So etwa die Fischsuppe „Bourdeto“ aus Korfu. Auf der Peloponnes isst man gefüllte Tomaten vegetarisch nur mit Reis; auf dem Festland erwartet man oft Hackfleisch als Füllung. Auf Kreta verzehrt man den Salat, den „Dakos“, auf Zwieback mit Tomate, Feta-Käse und natürlich frischem Olivenöl. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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