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Mittwoch, 11. November 2020 15:41

Das Benaki Museum geht online

Wann der Kulturbetrieb wieder im „Normal-Modus“ laufen wird, ist noch nicht ganz abzusehen. Im Moment muss man sich mit Kultur von der Couch aus begnügen. Und hier kann man aus einem veritablen Angebot an Ausstellungen, Musik und sonstigen Veranstaltungen wählen.

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Wenn man im Flugzeug sitzt und über atemberaubende Landschaften fliegt, dann lohnt es sich schon mal, aus dem Fenster zu schauen und den Ausblick zu genießen. Die griechische Künstlerin Nefeli Dimitriadi hat diese Erfahrung auf ihren Reisen gemacht und möchte diesen Anblick auch für andere erlebbar machen – ohne, dass man dafür in ein Flugzeug steigen muss. 

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Donnerstag, 08. September 2016 10:53

Zeugnisse der osmanischen Gesellschaft

Noch bis zum 25. September ist im Benaki-Museum in Athen die Ausstellung „Zeichnungen des Ottomanischen Konstantinopel“ zu sehen. Darin geht es um das Werk des schottischen Architekten und Publizisten Thomas Hope. Dieser wurde durch seine antike Sammlung berühmt, die er in seinem Stadthaus im London des beginnenden 19. Jahrhunderts ausstellte. Das Haus hatte er zuvor umgebaut, heute gilt genau dieser Umbau als ein Vorläufer für den modernen Museumsbau.

Hope war der Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie, also durfte er in jungen Jahren eine „Grand Tour“ zu machen. Bei einer solchen Rundreise war es im 18. Jahrhundert üblich, dass Heranwachsende wichtige europäische Städte und Kulturinstitutionen kennenlernen. Thomas Hope reiste in die Gebiete des heutigen Griechenlands und der Türkei. Dabei besuchte er das damalige Zentrum des Osmanischen Reichs Konstantinopel, die heutige Stadt Istanbul. Dort beobachtete er, wie das Leben in der Metropole vor sich ging. Er zeichnete Panoramen, Moscheen, Tore und Monumente. Aber ihm fielen auch die Unterhaltungsboote des Sultans auf, genauso wie einfache Männer, die in Kaffeehäusern sitzen. Er achtete dabei besonders auf die Kleidung der Leute und auf die architektonische Beschaffenheit der Gebäude, skizzierte diese und schrieb lange Kommentare zu den Zeichnungen.

Dieses Werk ist jetzt im Benaki Museum für Islamische Kunst zu sehen. Die Sammlung ist von so hoher Bedeutung, weil in ihren Bildern die Gesellschaft des Osmanischen Reiches porträtiert ist. Gleichzeitig sind die Bilder noch so gut erhalten, dass sie auch ästhetisch besonders schön sind, verspricht die Ausstellungsankündigung.

Datum: bis 25. September 2016
Veranstaltungsort: Museum für Islamische Kunst, geöffnet Do-So 11-19 Uhr
Informationen: www.benaki.gr

Unser Foto (© Benaki Museum) zeigt eine Postkarte auf Papier aus der Sammlung von Thomas Hope.

 

Weitere Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland

ATHEN

MUSIK

8. September
„100 Zigeuner-Violinen“. The Budapest Gypsy Symphony Orchestra. Herodes Attikus Theater, Fußgängerzone Dionysiou Areopagitou. www.greekfestival.gr

8. September
Pavlos Pavlidis & The B-Movies.
Piräos 100, Eintritt von der Persefonis Straße, www.technopolis-athens.com

10. September
„Rembetiko Mystirio“. Kostas Ferris. Herodes Attikus Theater, Fußgängerzone Dionysiou Areopagitou. www.greekfestival.gr

10. September
Fivos Delivorias. Garten des Megaron Moussikis. Vassilissis Sofias, Tel.: 210 7282333, www.megaron.gr


AUSSTELLUNG

Bis 30. September
„1460 Artdays / 4 Years Artwall / Volume 2“. Gruppenausstellung.
Dachterrasse des Fresh Hotel, Athinas Str., www.theartwall.gr

Bis 25. September
„Thomas Hope (1769-1831): Zeichnungen des Ottomanischen Istanbul“. Museum Islamischer Kunst, Ag. Asomaton 22/Dipilou 12, Tel.: 210 3251311, www.benaki.gr

Bis 30. Oktober
„Ai Weiwei at Cycladic“. Werke des chinesischen Künstlers und Aktivisten, u.a. inspiriert von den archäologischen Ausstellungsexemplaren des Museums. Museum kykladischer Kunst, Neofytou Douka/Vas. Sofias, Tel.: 210 722832, www.cycladic.gr

Bis 13. November
„Dromoi Epiviosos“ („Überlebenswege“). Fotoausstellung von Fotoreportern über das „Flüchtlingsdrama“. Parlamentsstiftung, Amalias 14, Syntagma.

THESSALONIKI
MUSIK
8. September
„Kalokäri Aggalia mou“. Melina Aslanidou. Kolokotroni 21, Stavroupoli, Tel.: 2310 589200, www.monilazariston.gr


AUSSTELLUNG
Bis 15. Oktober
„Neun russische Geschichten“. Werke zeitgenössischer Künstler aus Russland. Aus der Sammlung des staatlichen Museums zeitgenössischer Kunst, www.greekstatemuseum.com

Bis 31. Januar 2017
„Rhaidestos – Thessaloniki. Antiquitäten einer Flüchtlingsreise“. Objekte aus dem 6. Jhdt. v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert aus Ost-Thrakien. Archäologisches Museum, Andronikou 6, www.amth.gr


HYDRA

AUSSTELLUNG

Bis 10. September
Unterwasserausstellung. Hydra Diving Center, Vlychos, forlane6studio.com

Bis 30. Oktober
32 Werke von Leonardo Cremonini. Museum von Hydra.


KORFU

Bis 15. September
„The Silk Road“. Jamal. Die Reise vom fernen Osten bis zum Mittelmeer. Museum Asiatischer Kunst, Alter Palast, Tel.: 26610 30443, www.matk.gr


KRETA

MUSIK

12. September
Kostis Maraveyas. Andrea Papandreou Av. 116, Amoudara Gaziou, Heraklio, Tel.: 2810 823813, www.texnopolis.net


AUSSTELLUNGEN

Bis 30. September
„Borders – Crossroads“. Mediterranean Photography Festival. Kolektiv8 – Museum Zeitegnössischer Kunst, Rethymnon, www.cca.gr

Bis 30. Oktober
„Crete – The Beautiful West“. Fotos von Karl-Heinz Loof.
Merada, Lousakies, Kissamos, Tel.: 694 4124771, www.impressions-of-crete.com


SANTORINI

MUSIK

11. September
Werke von Schubert, Donizetti, Faure, Pulenc und Doppler. Giuseppe Nova (Flöte) und Marco Sollini (Klavier). Petros M. Nomikos Κonferenz Zentrum, Fira www.santorinimusicfestival.com

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Dienstag, 07. Juni 2016 11:36

Athens Photo Festival 2016

Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland


ATHEN


Festivals

Das „Athens Foto Festival“ ist das wichtigste Festival der Fotografie in Südosteuropa und einer der herausragenden Kulturveranstaltung in Athen. Im Jahr 1987 wurde es gegründet. Es ist eines der am längsten laufenden Festivals der Fotografie und der dazugehörigen Medien in Griechenland und eines der fünf ältesten seiner Art in der Welt. Dieses Jahr geht es darum, wie das kollektive Bewusstsein und die individuelle Wahrnehmung in Bezug auf die globalen Veränderungen, verbunden mit Politik und Poetik, geformt werden.

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Mittwoch, 01. Juni 2016 11:13

Panta rhei – alles fließt

Kultur- und Ausgehtipps für Athen und ganz Griechenland


NAFPLION/ Fougaro

Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf den berühmten Aphorismus von Heraklit und verweist auf die ungekünstelte Schönheit der Naturwelt. In ihrem persönlichen bildnerischen Universum geben die beiden Künstler diese Welt in überlebensgroßen Gestalt-Abstraktionen wieder, ausgeführt in einfachen und robusten Formen. Das Material passt sich dem natürlichen Umfeld an, und die Stilelemente fügen die uns bekannte Welt zusammen, komponieren sie gar neu. Wie die Kunsttheoretikerin Dr. Melanie Klier bemerkt: „ … dann fließt alles in märchenhaftem Taumel der unterschiedlichsten Farb- und Lichtwerte vor tiefem Wasser wieder in Eins. »Panta rhei« …“

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