Athen und Ankara sprechen über Sicherheitsfragen in der Ägäis Tagesthema

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Unsere Fotos (© Verteidigungsministerium) entstanden am Mittwoch in Brüssel. Unsere Fotos (© Verteidigungsministerium) entstanden am Mittwoch in Brüssel.

„Ich bin der Ansicht, dass Herr Akar und ich einen Rahmen geschaffen haben, auf dessen Basis ein Gefühl der Sicherheit aufgebaut werden kann.“

Das hat Griechenlands Verteidigungsminister Evangelos Apostolakis am Mittwoch (26.6.) nach einem Gespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Hulusi Akar im Rahmen eines NATO-Treffens in Brüssel hervorgehoben. Besprochen wurden u. a. die bilateralen Beziehungen.

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Vor allem ging es um Provokationen Ankaras in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns. Apostolakis betonte gegenüber Akar, dass es der Wunsch Athens sei, in Frieden und Sicherheit zu leben. Auf keinen Fall werde Griechenland jedoch bei der Verteidigung der eigenen Hoheitsrechte nachgeben.
Ziel Athens sei es, Spannungen in der Ägäis zu vermeiden, so Apostolakis. In diesem Sinne erinnerte er an die bilateralen Gespräche von Experten-Gruppen zum Aufbau vertrauensbildender Maßnahmen, die seit einigen Monaten sowohl in Ankara als auch in Athen durchgeführt werden. Er setzte sich für bilaterale Beziehungen ein, auf deren Basis keine „unbegründeten Spannungen“ entstehen könnten. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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