Mitsotakis gratuliert Ursula von der Leyen zu ihrem Wahlsieg

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand im März während eines Treffens zwischen der damaligen deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und dem damaligen Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis, der am 7.7.2019 zum Regierungschef gewählt wurde Unser Foto (© Eurokinissi) entstand im März während eines Treffens zwischen der damaligen deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und dem damaligen Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis, der am 7.7.2019 zum Regierungschef gewählt wurde

Die deutsche Politikerin Ursula von der Leyen wurde am Dienstag (16.7.) zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gewählt. Einer der ersten Gratulanten war Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Er freue sich auf eine Zusammenarbeit mit ihr für ein Europa das gestärkt werde und das man schätze. Die neue Kommissionspräsidentin könne auf seine Unterstützung zählen, so Mitsotakis.

Was die Besetzung der einzelnen Posten der neuen EU-Kommissare betrifft, so war in der griechischen Presse durchgesickert, dass Mitsotakis von griechischer Seite eine Frau als Kommissarin vorschlagen wolle; ein Name wurde noch nicht bekannt. Das vollständige Kollegium der Kommissare soll erst zwischen dem 21. und dem 24. Oktober vom Europaparlament gewählt werden.
Von der Leyen wird voraussichtlich am 1. November ihr Amt antreten. Als eines ihrer Hauptziele nannte die Nachfolgerin von Jean-Claude Juncker bis 2030 die Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasemissionen um 50 Prozent im Vergleich zum Jahre 1990. Die Posten in der Kommission sollen paritätisch an Frauen und Männer vergeben werden. Von der Leyen setzte sich außerdem für die Rettung von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer ein, gleichzeitig sollen aber die EU-Außengrenzen besser bewacht werden: Bis 2024 will sie 10.000 Angestellte bei der Europäische Grenz- und Küstenwache (Frontex) beschäftigen.
383 Mitglieder des Europäischen Parlaments haben der Politikerin aus Deutschland ihre Stimme gegeben, 327 waren dagegen und 22 haben sich der Stimme enthalten. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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