Außenminister Dendias will Beziehungen zu Israel vertiefen

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Archivfotos (© Eurokinissi) Archivfotos (© Eurokinissi)

Sowohl Griechenland als auch Israel zeigen sich angesichts türkischer Provokationen in der Region des östlichen Mittelmeers besorgt.

Das wurde während eines offiziellen Besuchs des griechischen Außenministers Nikos Dendias in Israel am Sonntag (28.7.) deutlich. Die bilateralen Beziehungen zwischen Athen und Jerusalem seien hingegen „hervorragend“, so Dendias. Das betreffe sowohl die Bereiche Politik und Kultur, als auch den Handel und den Bereich von allgemeinen Innovationen. Zur Sprache kamen außerdem die Dreiländertreffen zwischen Griechenland, Zypern und anderen Staaten, die sich im östlichen Becken des Mittelmeeres befinden.

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Der griechische Außenminister Nikos Dendias

An letzteren Gesprächen haben auch die USA starkes Interesse und den Wunsch nach Beteiligung signalisiert.
Bereits in der vorigen Woche fand eine Begegnung von Vertretern Griechenlands, Zyperns, Israels und der USA in Washington statt. Dort war man sich darin einig, dass man in der Region des östlichen Mittelmeers den Frieden, die Stabilität und Sicherheit sowie den Wohlstand vorantreiben könne.
Getroffen hat sich Dendias am Sonntag außerdem auch mit dem israelischen Präsidenten Reuven Rivlin, mit Ministerpräsiden Benjamin Netanjahu sowie mit seinem Amtskollegen Israel Katz. Der Besucher aus Athen führte während seines Aufenthaltes in Israel auch Gespräche mit Überlebenden des Holocaust, die aus Griechenland stammen, sowie mit dem Präsidenten der Griechisch-Israelischen Handelskammer.
Am Montag (29.7.) begleitete Dendias den griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis bei dessen Staatsbesuch auf Zypern. Auch hier wurden die Zusammenarbeit mit Israel sowie türkische Provokationen in der Ägäis thematisiert. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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