Oppositionsführer Tsipras fordert klare Botschaft der EU Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den griechischen Oppositionsführer Alexis Tsipras (SYRIZA), links, im Gespräch mit dem Regierungschef Nordmazedoniens, Zoran Zaev. Beide hatten – trotz erheblicher politischer Kosten – den Vertrag zur Namenslösung Nordmazedoniens unter Dach und Fach gebracht. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den griechischen Oppositionsführer Alexis Tsipras (SYRIZA), links, im Gespräch mit dem Regierungschef Nordmazedoniens, Zoran Zaev. Beide hatten – trotz erheblicher politischer Kosten – den Vertrag zur Namenslösung Nordmazedoniens unter Dach und Fach gebracht.

Nach dem Vertrag mit der Republik Nordmazedonien, den die frühere SYRIZA-Regierung unter Dach und Fach gebracht hat, müsse Griechenland die Führungsrolle auf dem Balkan übernehmen.

Das erklärte der Vorsitzende des Bündnisses der Radikalen Linken (SYRIZA) während eines Besuches im Nachbarland Nordmazedonien. Anlass für die Reise war eine Konferenz der Londoner Wochenzeitung „The Economist“ in Skopje, die die Länder des westlichen Balkans zum Schwerpunkt hatte. Tsipras, der bis Anfang Juli die Regierungsgeschäfte in Hellas führte, bezog sich bei seiner Forderung nach einer Führungsrolle vor allem auf die Bereiche Wirtschaft, Verteidigung, Tourismus und Umwelt. Sämtliche EU-Mitglieder forderte er dazu auf, möglichst schnell Beitrittsverhandlungen mit den betreffenden Balkanländern in die Wege zu leiten. Die EU müsse eine klare Botschaft vermitteln, dass sie tatsächlich eine starke internationale Macht sei, die den Frieden und die Stabilität in ihrer Nachbarschaft vorantreiben könne. Endgültig müssten auch die Wunden geheilt werden, die der Krieg in Jugoslawien hervorgerufen habe. (Griechenland Zeitung / jh)

 

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