Ankara isoliert sich durch provokante Aktivitäten auf internationaler Ebene Tagesthema

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Außenminister Nikis Dendias.    Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Außenminister Nikis Dendias.

Nachdem die Türkei mit Libyen kürzlich einen Vertrag über eine „exklusive Wirtschaftszone“ im Mittelmeer ausgehandelt hat, gewinnen die Spannungen zwischen Athen und Ankara zusehends an Schärfe. Um die anderen Parlamentsparteien über die Lage zu informieren, wird in Athen der Rat für Außenpolitik einberufen.

Vor allem wird die Regierung aber auf diplomatischer Ebene aktiv, um den völkerrechtswidrigen Inhalt dieses Vertrages an den Pranger zu stellen.
Am heutigen Montag will Außenminister Nikos Dendias in Brüssel seine EU-Amtskollegen informieren. Zudem will Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis das Thema beim EU-Gipfel in Brüssel in dieser Woche auf den Tisch bringen. In dieser Woche wird in Athen der Präsident des libyschen Abgeordnetenhauses erwartet, der mit seinen Genossen gegen diesen Vertrag ist. Vor allem weist die griechische Regierung darauf hin, dass sich die Türkei mit ihren provokanten Aktivitäten international politisch isoliert habe. Mitsotakis verwies u. a. darauf, dass sowohl die EU, als auch die USA, Russland, Israel und Ägypten das türkische Vorgehen verurteilt hätten. (GZ)

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