Besuch der Staatspräsidentin im Verteidigungsministerium

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Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (17.3.) im griechischen Verteidigungsministerium. Unser Foto (© Eurokinissi) entstand am Dienstag (17.3.) im griechischen Verteidigungsministerium.

Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou besuchte am Dienstag (17.3.) das Verteidigungsministerium in Athen. Es handelt sich um ihren ersten offiziellen Besuch seit ihrer Amtsübernahme am Freitag (13.3.). Als Präsidentin ist sie gleichzeitig auch Oberbefehlshaberin der griechischen Streitkräfte, die in Friedenszeiten dem Verteidigungsminister unterstehen.

In ihrer Rede sprach sie die Rolle der Frau in der griechischen Gesellschaft und vor allem auch bei den Streitkräften an. Es handle sich um eine Ehre und Anerkennung für alle Frauen, im Bereich der Landesverteidigung aktiv zu sein. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen standen auch die Pandemie des Coronavirus und die Situation an der nordgriechischen Grenze zur Türkei am Evros-Fluss. Die Staatspräsidentin erklärte, dass die griechische Bevölkerung großes Vertrauen in die Arbeit der Streitkräfte setze. Die Staatshoheit sei nicht verhandelbar: „Der Schutz der Souveränitätsrechte ist selbstverständlich.“ Die Frauen und Männer der bewaffneten Streitkräfte würden diesen Auftrag „sehr gut umsetzen“. Sakellaropoulou bedankte sich beim Militär nicht zuletzt auch für den Einsatz bei der Bewältigung der Pandemie des Coronavirus.
Per Videogespräch gratulierte sie einer Leutnantin, die derzeit am Evros-Fluss stationiert ist. Als Staatspräsidentin werde sie der Region einen offiziellen Besuch abstatten, sobald es die Umstände zuließen, teilte sie mit. (Griechenland Zeitung / eh) 

 

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