Griechenland übernimmt Vorsitz im Ministerkomitee des Europarates Tagesthema

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Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou. Unser Archivfoto (© Eurokinissi) zeigt Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou.

Griechenland übernimmt für das zweite Halbjahr 2020 turnusgemäß den Vorsitz im Ministerkomitee des Europarates und tritt damit die Nachfolge Georgiens an. Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou stellte fest, dass es sich um den ersten Vorsitz dieser Art handle, der auf digitalem Wege durchgeführt werde.

Soweit wie möglich werde man dafür „neue Technologien“ nutzen. Sie erinnerte daran, dass der griechische Vorsitz mit den Feierlichkeiten für den 70. Jahrestag der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten zusammenfalle. Die Präsidentin stellte auch klar, dass es Vorrang habe, Menschenleben und die öffentliche Gesundheit im Zuge der Corona-Pandemie zu schützen. Dabei müssten auch die Menschenrechte, die Demokratie sowie den Rechtsstaat im Auge behalten werden.
Im Rahmen des griechischen Vorsitzes des Ministerkomitees werde Athen vor allem die Rechte der Jugendlichen in den Vordergrund rücken, erklärte Sakellaropoulou. Dazu zählten der Ausbau der Bildung und die Pflege des Kulturerbes angesichts der Auswirkungen des Klimawandels.
Das Ministerkomitee des Europarates wird durch die Außenminister der 47 Mitgliedstaaten gebildet. Beobachterstatus haben die USA, Mexiko, Japan und der Heilige Stuhl. Das 130. Treffen des Ministerkomitees, das ursprünglich am 15. Mai stattfinden sollte, wurde auf den 4. November vertagt. Ort der Zusammenkunft ist Athen. Das Hauptgesprächsthema wird die Corona-Pandemie sein. (Griechenland Zeitung / red)

 

 

 

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