Athen sondiert in Tunis: Seeverkehrsabkommen unterzeichnet

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den griechischen Außenminister Nikos Dendias am Montag während eines Treffens mit seinem tunesischen Amtskollegen Noureddine Erray. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt den griechischen Außenminister Nikos Dendias am Montag während eines Treffens mit seinem tunesischen Amtskollegen Noureddine Erray.

Griechenland bemüht sich darum, die bilateralen Beziehungen zu den anderen Mittelmeerländern zu stärken. Am Montag stattete Außenminister Nikos Dendias Tunesien einen offiziellen Besuch ab. In Tunis hatte er u. a die Gelegenheit, sich mit dem Präsidenten Kais Saied zu treffen.

Dabei lobte Dendias die Arbeit der tunesischen Regierung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Auf dem Gesprächstisch lagen aber auch andere Themen wie etwa Möglichkeiten, mit denen Griechenland als EU-Mitglied zum Wachstum der tunesischen Wirtschaft beitragen könnte. Besprochen wurde zudem die Situation im krisengeschüttelten Libyen; das Land grenzt im Westen an Tunesien. Die beiden Gesprächspartner waren sich darin einig, dass fremde Mächte, vor allem die Türkei, aus diesem nordafrikanischen Land ihre Truppen abziehen müssten. Eine Lösung müsste von der lybischen Bevölkerung gefunden werden, so Dendias und Saied im Gespräch.
Dendias traf sich in Tunis außerdem auch mit seinem Amtskollegen Noureddine Erray. Die beiden haben ein Seeverkehrsabkommen unterzeichnet. (Griechenland Zeitung / eh)

 

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